Al-Wazir bei HIK in Oberzent

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Wirtschaftsminister Al-Wazir besucht HIK GmbH in Oberzent

Hessens Unternehmen sind auf dem Weg in die klimafreundliche Wirtschaft. „Der Übergang zu einer nachhaltigen, innovativen und krisenfesten Wirtschaft ist in vollem Gange“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Montag bei seinem Besuch der HIK GmbH in Oberzent.

Lesedauer:4 Minuten

Immer mehr hessische Betriebe unternehmen große Anstrengungen, um nachhaltiger und energieeffizienter zu produzieren. Die Landesregierung unterstützt diese Anstrengungen und wird dies auch zukünftig in verstärktem Maße tun.

Tarek Al-Wazir Wirtschaftsminister

HIK gehört zu den führenden Entwicklungs- und Fertigungsadressen in Deutschland, wenn es um die Themen Kabelkonfektion, elektromechanische Baugruppen, mechatronische Lösungen oder Schaltschrankbau geht. Seit 37 Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen branchenübergreifend eingesetzte Lösungen. Unterstützt vom Land mit rund 470.000 Euro digitalisiert HIK weitgehend alle betrieblichen und außerbetrieblichen Prozesse. Außerdem wird über die Schwestergesellschaft HIS Renewables ein neuer Verteiler für Solaranlagen eingeführt, deren Produktionsanlage für weitere CO2 Einsparungen sorgt.

Hessen nutzt im Rahmen des Förderprogramms PIUS-Invest (PIUS = produktionsintegrierter Umweltschutz) Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Wie die HIK GmbH durch die Digitalisierung von Prozessen ihre Ressourceneffizienz erhöhen konnte, hat mich wirklich begeistert“, sagte Al-Wazir. „Durch die so erreichte größere Flexibilität und Präzision konnte das Unternehmen nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern gleichzeitig auch seine Wettbewerbsfähigkeit stärken.“

Mehr Effizienz, reduzierte Fehleranfälligkeit und Ressourceneinsparung verschaffen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

Tarek Al-Wazir Wirtschaftsminister

„Die durchgängige Digitalisierung von unseren Lieferanten über die vielfältigen HIK Fertigungsprozesse sowie die vollautomatisierte Intralogistik bis hin zu unseren Kunden ist ein gewaltiger Kraftakt“, sagte Berthold Brentrup, Geschäftsführer der HIK GmbH. „Schließlich werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter belohnt: Wiederkehrende Prozesse entfallen und alle, vom Engineering über die Arbeitsvorbereitung und die Fertigung an sich, können sich auf die eigentlichen, nutzenbringenden Aufgaben und die Belange der Kunden konzentrieren.“

Der Minister ermutigte das Unternehmen auf seinem eingeschlagenen Weg. „Die Digitalisierung von betrieblichen Prozessen wirkt sich als Nachhaltigkeitsmaßnahme nicht nur positiv auf die Umwelt aus. Mehr Effizienz, reduzierte Fehleranfälligkeit und Ressourceneinsparung verschaffen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil und sind ein gutes Argument, wenn es darum geht, qualifiziertes Fachpersonal zu überzeugen. Energieeffizienz hat also auch seine lohnenden Seiten, vor allem mit Blick auf die aktuelle Energiekrise.“

Al-Wazir verwies auf das Maßnahmenpaket WirtschaftsWandel Hessen - nachhaltig.innovativ.krisenfest., das bestehende Angebote ausweitet und ergänzt durch 

  1. Einrichtung einer Servicestelle „WirtschaftsWandel Hessen“ als zentrale Ansprechpartnerin für Unternehmen
  2. Unterstützung für zusätzliche Innovationsvorhaben zu Ressourceneffizienz und Recycling
  3. Ausbau und Stärkung des Gründungs- und Transfernetzwerks zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft
  4. Unterstützung von Start-ups
  5. Unterstützung für Unternehmen, die Produktionsabläufe energie- und ressourceneffizient gestalten
  6. Einberufung eines Wirtschaftsgipfels, um gemeinsam mit Verbänden, Gewerkschaften, Industrie und Politik den Weg der Transformation abzustecken

Für das neue Maßnahmenpaket ist pro Jahr ein zweistelliger Millionenbetrag vorgesehen. Aktuell investiert das Land rund 45 Mio. Euro, um hessische Unternehmen und Betriebe auf ihrem Weg in eine nachhaltige Wirtschaft zu unterstützen.

Sommertour 2022

Minister Al-Wazir besuchte hessische Unternehmen,

für die klimafreundliches Wirtschaften und ein effizienter Umgang mit Rohstoffen längst selbstverständlich sind. Die Transformation hin zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Wirtschaftsweise ist