Kaweh Mansoori im Gespräch mit Bernhard Hahner (Geschäftsführer von Hahner Technik).

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum

Kaweh Mansoori besucht Weber Food Technology, Hahner Technik und die Netzfabrik Lauterbach

  • Zweiter Tourtag steht unter dem Motto „Hessen. Stark für die Mitte.“
  • Austausch über industrielle Wertschöpfung, Digitalisierung und Fachkräftesicherung.
  • Unternehmen zeigen, wie Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gute Arbeitsplätze sichern.

Mit dem Leitmotiv „Hessen. Stark für die Mitte.“ hat Hessens Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Kaweh Mansoori seine Sommertour 2026 heute fortgesetzt. Nach dem gestrigen Auftakt richtete sich der Blick an diesem Dienstag auf den industriellen Mittelstand. Der zweite Tourtag führte den Minister zu Weber Food Technology in Breidenbach, zu Hahner Technik in Petersberg und der Netzfabrik Rudolf Baumbach in Lauterbach.

„Der zweite Tourtag zeigt, welche Rolle der industrielle Mittelstand für Hessen spielt. Wir haben Unternehmen besucht, die vor Ort Verantwortung übernehmen, mit ihren Ideen den technologischen Fortschritt in Hessen vorantreiben und so die wirtschaftliche Stärke Hessens sichern. Mit dieser Sommertour beginnen wir bewusst die zweite Halbzeit unserer Regierungszeit. Hinter uns liegen zweieinhalb Jahre, in denen wir zentrale Vorhaben auf den Weg gebracht haben – vom kostenfreien Meister über die Bau- und Verkehrspakete bis hin zum Hessenfonds, dem Industrietrialog und einem erneuerten Vergaberecht. In den kommenden Jahren kommt es darauf an, diese Linie zu verstetigen und dafür zu sorgen, dass all das bei den Menschen ankommt: in den Unternehmen, in den Rathäusern und in der Arbeitswelt“, sagte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori.

Mittelstand zeigt industrielle Stärke und Ideenreichtum

Den Auftakt bildete der Besuch bei Weber Food Technology in Breidenbach. Das Familienunternehmen hat sich in einem hochkompetitiven globalen Markt als einer der führenden Hersteller hochautomatisierter Schneide- und Verpackungsanlagen für die Lebensmittelindustrie etabliert. Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, ein Innovationsstandort im ländlichen Raum und Beschäftigung an zahlreichen internationalen Standorten machen deutlich, wie viel Wertschöpfung aus einem Unternehmen entsteht, das an seinem Herkunftsort festhält und zugleich weltweit arbeitet.

Anschließend besuchte Mansoori Hahner Technik in Petersberg. Das Unternehmen hat den Schritt von klassischem Stahl- und Metallbau zu hochdigitalisierten Fertigungsprozessen vollzogen: neue Schweißroboter, automatisierte Anlagen, digitale Planung und gleichzeitig eine starke Verankerung im Handwerk. Hahner Technik nutzt Förderinstrumente des HMWVW wie PIUS-Invest und beteiligt sich an den Praktikumstagen, um jungen Menschen den Blick auf einen modernen Metallbauberuf zu öffnen.

Den Abschluss bildete die Netzfabrik Rudolf Baumbach in Lauterbach. Das Familienunternehmen verbindet eine über Jahrzehnte gewachsene Nische – technische Netze für Spezialanwendungen – mit einer Nachfolge, die Führungskultur, Digitalisierung und Nachhaltigkeit verändert. Auszeichnungen wie der Hessische Gründerpreis zeigen, dass hier nicht nur ein Betrieb übergeben, sondern weiterentwickelt wurde. So bleiben Know-how, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung im Land.

Ideen brauchen starke Rahmenbedingungen

„Der industrielle Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Hier entstehen Maschinen, Produkte und Dienstleistungen, die weit über Hessen hinaus gefragt sind. Hier wird aus Technologie tägliche Wertschöpfung. Und hier übernehmen Menschen Verantwortung für Belegschaften, für Ausbildung und für ihre Regionen“, sagte Mansoori.

„Wir stehen an der Seite dieser Unternehmen“, so Mansoori weiter. „Mit dem Industrietrialog haben wir gemeinsam mit Verbänden und Sozialpartnern Vereinbarungen getroffen, die die Standortbedingungen verbessern. Mit dem Hessenfonds unterstützen wir nach dem Leitmotiv ‚Ihr habt Mut, wir haben Mittel‘ Investitionen, die Transformation und Widerstandskraft stärken. Und mit einem modernen Vergaberecht, das Bürokratie reduziert, Investitionen beschleunigt und faire Löhne verankert, schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen für den Mittelstand.“

Hintergrund

Die Sommertour 2026 steht unter dem Leitmotiv „Hessen. Stark für den Alltag.“ Sie markiert den Beginn der zweiten Halbzeit der Legislaturperiode und zeigt an vier Tagen, wie politische Entscheidungen des Landes im Alltag wirken: von Energie- und Flächenpolitik über industriellen Mittelstand und gute Arbeit bis hin zu Bauen, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft. Der zweite Tourtag „Hessen. Stark für die Mitte.“ rückt Unternehmen in den Mittelpunkt, die mit technologischer Entwicklung, unternehmerischem Mut und industrieller Wertschöpfung die wirtschaftliche Stärke Hessens tragen.

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