- Vier Tage, elf Stationen: Minister besucht Unternehmen, Kommunen und Zukunftsprojekte in ganz Hessen.
- Im Mittelpunkt stehen Wirtschaft, Wohnen, Energie, Innovation und eine leistungsfähige Verwaltung.
- Direkter Austausch mit Unternehmen, Beschäftigten und Kommunen über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Lösungen.
Wie entsteht ein starkes Hessen? Durch Investitionen in die Zukunft, innovative Unternehmen, gute Arbeit und einen Staat, der ermöglicht statt ausbremst. Genau diesen Fragen widmet sich der hessische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Kaweh Mansoori bei seiner Sommertour vom 3. bis 6. August 2026. Unter dem Leitmotiv „Hessen. Stark für den Alltag.“ besucht er Unternehmen, Kommunen und Projekte in ganz Hessen, die zeigen, wie politische Entscheidungen des Landes vor Ort wirken – von Geothermie und Stadtentwicklung über den industriellen Mittelstand und gute Arbeit bis hin zu digitalem Bauen und Kreislaufwirtschaft.
Im Austausch über die Themen, die Hessen stark machen
„Wir haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren viel auf den Weg gebracht – vom kostenfreien Meister über die Bau- und Verkehrspakete bis hin zum Hessenfonds, dem Industrietrialog und einem modernen Vergaberecht“, sagt Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori. „In der zweiten Halbzeit dieser Legislatur wird entscheidend sein, ob die Menschen in Hessen den Unterschied spüren. Unsere Politik soll im Alltag ankommen und Wirkung entfalten. Um mir davon ein Bild zu machen, fahre ich durchs Land, spreche mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Unternehmerinnen und Unternehmern und mit Vertretern der Kommunen und mit Beschäftigten und schaue mir an, wo unsere Politik bereits ankommt und wo wir weiter nachsteuern müssen. Gute Wirtschaftspolitik entsteht im Dialog.“, sagte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori als Auftakt seiner Sommertour.
Unter dem Dach „Hessen. Stark für den Alltag.“ richtet die Sommertour den Blick darauf, wie aus Gesetzen, Programmen und finanzieller Förderung konkrete Projekte werden. Mansoori besucht eine Geothermieanlage, die Wärme für ein neues Bad liefert, einen Waldumbau, der Infrastruktur und Klima schützt, Unternehmen, die investieren, digitalisieren und ausbilden, eine Verwaltung, die Bauanträge schneller bearbeitet, und Betriebe, die aus Recycling und Kreislaufwirtschaft tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln.
„Eine starke Wirtschaft sichert Wohlstand, gute Arbeit und soziale Sicherheit“, so Mansoori. „Deshalb ist eine starke Wirtschaftspolitik die Grundlage für ein stabiles Miteinander und eine solide Demokratie. Wir sehen herausfordernde Zeiten als Chance, neue Stärken zu entwickeln. Und wir mögen verrückte Ideen – sie sind Innovation und werden oft zu den Technologien und Arbeitsplätzen von morgen. Diese Tour zeigt, wo in Hessen solche Ideen wachsen.“
Die Tourtage im Einzelnen:
Tag 1 – Hessen. Stark für verrückte Ideen.
Der erste Tag widmet sich den Grundlagen wirtschaftlicher Stärke in Hessen: Energieversorgung, Flächenentwicklung und handlungsfähige Kommunen. Am Rebstockbad in Frankfurt wird eine vom Land unterstützte Forschungsbohrung mit einer Geothermieanlage verbunden, die künftig einen wesentlichen Teil der Wärme für ein großes kommunales Bad liefert. Im Pfungstädter Wald entsteht auf 250 Hektar ein klimaresilienter Wald als Ausgleichsmaßnahme für eine bedeutende Schieneninfrastruktur. In Hochheim arbeitet die Stadt gemeinsam mit der Hessischen Landgesellschaft an neuen Wohnquartieren, vorbereiteten Gewerbeflächen und der Entwicklung eines ehemaligen Industriegeländes.
Stationen Tag 1:
08:30–10:00 Uhr
Geothermie am Rebstockbad / Bäderbetriebe Frankfurt GmbH
Zum Rebstockbad 7, 60486 Frankfurt am Main
11:00–13:00 Uhr
Pfungstädter Wald
Außerhalb 59, 64319 Pfungstadt
14:30–17:30 Uhr
Hochheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH
Wohnbaugebiet „Schänzchen III“, Gewerbegebiet „Östlich der Frankfurter Straße“
Adam-Treber-Weg 2-6, 65239 Hochheim am Main
Tag 2 – Hessen. Stark für die Mitte.
Am zweiten Tag steht der industrielle Mittelstand im Mittelpunkt. Weber Food Technology in Breidenbach zeigt als weltmarktaktives Familienunternehmen, wie hochautomatisierte Schneide- und Verpackungsanlagen, Forschungspartnerschaften und ein Innovationsstandort im ländlichen Raum zusammenspielen. Hahner Technik in Petersberg verbindet Stahl- und Metallbau mit digitalisierten Fertigungsprozessen, neuen Schweißrobotern, PIUS-Invest-Förderung und Engagement in der Berufsorientierung. Die Netzfabrik Rudolf Baumbach in Lauterbach vereint eine gewachsene Nische in der Netzeproduktion mit einer modernen Unternehmensnachfolge, die Digitalisierung, Nachhaltigkeit und eine neue Führungskultur einschließt.
Stationen Tag 2:
09:00–10:30 Uhr
Weber Food Technology SE & Co. KG
Günther Weber Str. 3, 35236 Breidenbach
12:30–14:00 Uhr
Hahner Technik GmbH & Co. KG
Gerhardsweg 5, 36100 Petersberg-Böckels
15:00–16:30 Uhr
Netzfabrik Lauterbach
Spessartstraße 1, 36341 Lauterbach
Tag 3 – Hessen. Stark für gute Arbeit.
Der dritte Tag rückt die Verbindung von wirtschaftlicher Modernisierung und guter Arbeit in den Vordergrund. Bei BRAIN Biotech in Zwingenberg entstehen aus Enzymtechnologie, Bioprozesstechnik und Kooperationen mit Forschungseinrichtungen neue industrielle Anwendungen in der Biotechnologie. Die Deutschen Telekom-Standorte in Frankfurt und Darmstadt stehen für duale Ausbildung, duale Studiengänge und den Übergang junger Menschen in eine digitalisierte Arbeitswelt, unterstützt durch die Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung. Pütz Folien in Taunusstein zeigt, wie Unternehmensnachfolge, KI-gestützte Produktionsplanung, Ressourceneffizienz und Fachkräftesicherung in einem Familienunternehmen zusammenwirken.
Stationen Tag 3:
08:30–10:00 Uhr
BRAIN Biotech Group AG
Darmstädter Straße 34–36, 64673 Zwingenberg
11:00–12:00 Uhr
Deutsche Telekom AG
Ginnheimer Stadtweg 88, 60431 Frankfurt/Main
14:30–16:30 Uhr
Pütz GmbH & Co. KG
Obere Waldstraße 26, 65232 Taunusstein-Wehen
Tag 4 – Hessen. Stark für schnelles Bauen.
Am vierten Tag geht es um schnellere Verfahren im Bauen und um Kreislaufwirtschaft in der Bau- und Rohstoffbranche. In Rüsselsheim stehen das Bauportal Hessen, der digitale Quick-Check für Bauanträge und die neue Beteiligungsplattform im Mittelpunkt, über die Bauanträge digital eingereicht, geprüft und Beteiligungen abgewickelt werden. Saubermacher zeigt Batterierecycling, bei dem Batterien zerlegt und wertvolle Rohstoffe für neue Produkte zurückgewonnen werden. Blasius Schuster setzt auf Urban Mining und Baustoffrecycling, indem Baumaterialien demontiert, sortiert und erneut genutzt werden – ein industrielles Rückgrat für eine stärker kreislauforientierte Bauwirtschaft.
Stationen Tag 4:
09:00–10:30 Uhr
Bauamt – Quick-Check Bauantrag und Digitale Baugenehmigung mit Oberbürgermeister Burghardt in Rüsselsheim am Main
(Die genaue Adresse wird Ihnen nach Ihrer Anmeldung mitgeteilt.)
11:00–12:30 Uhr
Saubermacher Recycling GmbH / Meinhardt Städtereinigung GmbH
Haagweg 3-7 in 65462 Ginsheim-Gustavsburg
14:00–16:30 Uhr
Blasius Schuster GmbH & Co. KG
Am Tor der Dieselstraße 3-23 in 60314 Frankfurt
Sollten Sie Interesse haben, einen oder mehrere der Termine zu begleiten, melden Sie sich gerne noch an unter presse@wirtschaft.hessen.de.
Hintergrund
Die Sommertour folgt einer klaren wirtschaftspolitischen Logik. Sie beginnt bei den Voraussetzungen für Wachstum: einer sicheren Energieversorgung, ausreichend Flächen für Wohnen und Wirtschaft sowie Investitionen in die Zukunft des Standorts. Anschließend rücken Unternehmen in den Mittelpunkt, die mit neuen Ideen und technologischer Stärke Wertschöpfung in Hessen sichern. Darauf aufbauend geht es um gute Arbeit, Fachkräfte und Ausbildung. Den Abschluss bilden Projekte, die verdeutlichen, wie Planungsbeschleunigung, Kreislaufwirtschaft und ein intelligenter Umgang mit Ressourcen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Hessen dauerhaft zu stärken.