- Vier Tage Sommertour mit Stationen in allen Regionen Hessens erfolgreich beendet.
- Austausch mit Unternehmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Beschäftigten zu den Zukunftsfragen des Landes.
- Minister: Politik muss nah an den Menschen sein und gute Rahmenbedingungen für Wachstum, Innovation und Zusammenhalt schaffen.
Nach vier Tagen, zwölf Stationen und vielen Gesprächen mit Unternehmen, Beschäftigten und Kommunen zieht Hessens Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Kaweh Mansoori eine positive Bilanz seiner Sommertour unter dem Leitmotiv „Hessen. Stark für den Alltag.“. Die Tour hat gezeigt, wie Landespolitik im Alltag wirkt – von der Energieversorgung und Flächenentwicklung über den industriellen Mittelstand und gute Arbeit bis hin zu digitalem Bauen und Kreislaufwirtschaft.
„Diese Sommertour ist für mich der Start in die zweite Halbzeit dieser Legislaturperiode“, sagte Mansoori. „Wir haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren viel auf den Weg gebracht – vom kostenfreien Meister über die Bau- und Verkehrspakete bis hin zum Hessenfonds, dem Industrietrialog und einem modernen Vergaberecht. In der zweiten Halbzeit wird entscheidend sein, dass die Menschen in Hessen den Unterschied spüren. Unsere Politik soll im Alltag ankommen und Wirkung entfalten. Die Tour hat gezeigt, dass wir dafür die richtigen Hebel bedienen – und sie hat deutlich gemacht, wo wir noch nachsteuern müssen.“
Energie, Flächen, starke Mitte, gute Arbeit, schnelles Bauen
Die Sommertour folgte einer klaren wirtschaftspolitischen Logik:
- Am ersten Tag standen Energieversorgung, Flächenentwicklung und handlungsfähige Kommunen im Mittelpunkt – von Geothermie am Rebstockbad über klimaresilienten Waldumbau in Pfungstadt bis zur Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen in Hochheim.
- Am zweiten Tag rückte der industrielle Mittelstand in den Fokus: Unternehmen wie Weber Food Technology, Hahner Technik und die Netzfabrik Lauterbach zeigen, wie Innovation, Digitalisierung und Unternehmensnachfolge Wertschöpfung im ländlichen Raum sichern.
- Der dritte Tag widmete sich der Verbindung von wirtschaftlicher Modernisierung und guter Arbeit – mit Biotechnologie, dualer Ausbildung und einem Mittelstand, der Fachkräftebindung, KI-gestützte Produktion und Ressourceneffizienz zusammendenkt.
- Am vierten Tag ging es um schnellere Verfahren im Bauen und um Kreislaufwirtschaft in der Bau- und Rohstoffbranche – digitaler Bauantrag und Quick-Check in Rüsselsheim, Batterierecycling bei Saubermacher und Urban Mining bei Blasius Schuster.
„Eine starke hessische Wirtschaft braucht viele Bausteine: verlässliche Energie, verfügbare Flächen, einen innovativen Mittelstand, gute Arbeit und eine Verwaltung, die nicht bremst, sondern ermöglicht“, sagte Mansoori. „Auf dieser Tour haben wir gesehen, wie diese Elemente zusammenkommen: Unternehmen, die investieren und ausbilden, Kommunen, die Flächen entwickeln, Betriebe, die aus Recycling und Kreislaufwirtschaft ein Geschäftsmodell machen, und eine Verwaltung, die Bauanträge schneller bearbeitet. Das ist genau die Verbindung, die wir politisch stärken wollen.“
Politik im Alltag – und im Dialog
Besonders wichtig war dem Minister der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort:
„Gute Wirtschaftspolitik entsteht im Dialog mit denen, die sie im Alltag spüren: mit Beschäftigten, mit Unternehmerinnen und Unternehmern, mit Kommunen und Projektträgern“, betonte Mansoori. „Auf dieser Sommertour haben wir erlebt, wo unsere Politik bereits Wirkung zeigt – etwa beim digitalen Bauen – und wir haben gehört, wo es noch hakt. Genau dieses Feedback brauchen wir für die zweite Halbzeit unserer Wirtschaftspolitik.“
Wirtschaftspolitik als Grundlage für Demokratie
„Eine starke Wirtschaft sichert Wohlstand, gute Arbeit und soziale Sicherheit“, so Mansoori. „Deshalb ist eine starke Wirtschaftspolitik die Grundlage für ein stabiles Miteinander und eine solide Demokratie. Wir sehen herausfordernde Zeiten als Chance, neue Stärken zu entwickeln. Und wir mögen verrückte Ideen – sie sind Innovation und werden oft zu den Technologien und Arbeitsplätzen von morgen. Auf dieser Tour haben wir gesehen, wo in Hessen solche Ideen wachsen und wie aus ihnen konkrete Projekte werden. Genau dort entscheidet sich, ob Politik im Alltag ankommt.“
Hintergrund
Die Sommertour 2026 stand unter dem Leitmotiv „Hessen. Stark für den Alltag.“ Sie begann bei den Voraussetzungen für Wachstum, einer sicheren Energieversorgung, ausreichend Flächen für Wohnen und Wirtschaft sowie Investitionen in die Zukunft des Standorts, rückte anschließend den industriellen Mittelstand und seine Innovationskraft in den Mittelpunkt, widmete sich dann guter Arbeit, Fachkräften und Ausbildung und endete mit Projekten zu Planungsbeschleunigung, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Ziel war es, zu zeigen, wie Landespolitik in den Alltag hineinwirkt und welche Schritte in der zweiten Hälfte der Legislatur nötig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Hessen dauerhaft zu stärken.