Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum

Tanken wird günstiger: Bundesrat beschließt Entlastung an der Zapfsäule

  • Benzin und Diesel werden ab Oktober um rund 17 Cent pro Liter entlastet
  • Bund und Länder tragen die Kosten des Tankrabatts gemeinsam
  • Mansoori: Bezahlbare Mobilität muss auch dort gesichert sein, wo Menschen auf das Auto angewiesen sind

Der Bundesrat hat heute den Weg für den neuen Tankrabatt freigemacht. Ab 1. Oktober werden Benzin und Diesel um rund 17 Cent pro Liter entlastet. Bund und Länder tragen die Kosten gemeinsam. Zusätzlich soll ein Spritpreisdeckel künftig starke Preisausschläge begrenzen.

„Die hohen Spritpreise sind für viele Menschen längst zu einer echten Belastung geworden. Deshalb ist die Einigung eine gute Nachricht: Der Staat entlastet jetzt direkt an der Zapfsäule und setzt mit dem Spritpreisdeckel zugleich überzogenen Preisen eine klare Grenze. Gerade dort, wo das Auto keine Frage der Bequemlichkeit, sondern schlicht notwendig ist, müssen die Menschen sich auf bezahlbare Mobilität verlassen können“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori.

Der Tankrabatt gilt vom 1. Oktober bis zum Jahresende. Die Länder beteiligen sich mit insgesamt 1,25 Milliarden Euro an der Entlastung. Der geplante Spritpreisdeckel soll spätestens zum 1. Januar 2027 greifen. Die konkrete Ausgestaltung wird noch erarbeitet.

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