- Gewalt gegen Beschäftigte im Nahverkehr ist ein Angriff auf uns alle – sie darf niemals zur Normalität werden.
- Mitarbeitende in Bahn und ÖPNV verdienen Schutz, Respekt und Rückhalt.
- Minister Mansoori wünscht dem verletzten Kontrolleur eine schnelle und vollständige Genesung.
Bei einer Fahrkartenkontrolle in einem Bus in Frankfurt-Niederursel ist ein 44-jähriger Fahrkartenkontrolleur angegriffen und schwer verletzt worden. Dazu sagte der Hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister und stellvertretende Ministerpräsident Kaweh Mansoori:
„Wer Menschen angreift, die im Bus oder in der Bahn ihren Dienst für unsere Gesellschaft leisten, überschreitet eine rote Linie. Das ist nicht nur ein Angriff auf einen Einzelnen – es ist ein Angriff auf das Miteinander in unserem Land. Unsere Busse und Bahnen sind Orte des Alltags, der Begegnung und der Verlässlichkeit. Wer dort arbeitet, sorgt dafür, dass unsere Städte funktionieren. Diese Menschen verdienen unseren Respekt – und vor allem unseren Schutz.
Ich wünsche dem verletzten Fahrkartenkontrolleur eine schnelle und vollständige Genesung. Mein ausdrücklicher Dank gilt seiner Kollegin, dem Busfahrer sowie den Einsatzkräften der Polizei, die in einer hoch angespannten Situation besonnen gehandelt haben.
Für mich ist klar: Wir dürfen nicht hinnehmen, dass diejenigen, die täglich Verantwortung tragen, zur Zielscheibe von Gewalt werden. Deshalb werden wir konsequent prüfen und vorantreiben, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind – von mehr Sicherheitspersonal über bessere Ausstattung bis hin zu einer noch engeren Zusammenarbeit mit der Polizei. Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr ist keine Nebensache. Sie ist Voraussetzung für Vertrauen – und damit für eine funktionierende, solidarische Gesellschaft.“