Mit einem Baudarlehen über rund 5 Millionen Euro und einem Finanzierungszuschuss über rund 1,5 Millionen Euro wird sich das Land Hessen an der Modernisierung von 40 Sozialwohnungen im Königsberger Weg 44 beteiligen. Die Fördermittel werden durch die WIBank im Auftrag des Landes ausgezahlt. Die entsprechende Fördermittelreservierung hat Staatssekretär Umut Sönmez gestern an die Hofheimer Wohnungsbau GmbH übergeben.
„Die eigenen vier Wände geben Sicherheit, Ruhe und Freiraum, um sich zu entfalten. Wir wollen in Hessen mehr Wohnungen bauen, die man sich leisten kann. Deshalb unterstützen wir Projekte wie hier in Hofheim“, sagte Staatssekretär Umut Sönmez bei der gestrigen Übergabe. „Mit der Förderung des Landes helfen wir vor allem beim Neubau und auch beim Erhalt bestehender Sozialwohnungen. Dadurch verbessern wir die Versorgung mit Wohnraum und stärken gleichzeitig die Bauwirtschaft. Bauherren und Städte sind wichtige Partner, damit Bauen besser und günstiger wird.“
Bürgermeister und HWB-Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Schultze betonte: „Wir wollen unsere Gebäude bei einer Sanierung nicht nur schön, sondern fit für die Zukunft machen. Deshalb freuen wir uns sehr über die Förderzusage des Landes und bedanken uns sehr herzlich. Mit diesem Geld können wir unsere Energiebilanz im Sinne des Klimaschutzes weiter verbessern und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt sichern.“
„Das besagte Mehrfamilienhaus im Königsberger Weg aus den 70er Jahren mit insgesamt 40 Wohneinheiten wollen wir umfassend sanieren. In Zeiten sich ändernder Förderlandschaften und zunehmendem wirtschaftlichen Druck freuen wir uns über die Unterstützung durch das Land Hessen. Denn auch wir möchten als kommunale Wohnungsbaugesellschaft unseren Teil zur Energiewende beitragen und unseren CO₂-Ausstoß reduzieren“, sagt der Vorsitzende der HWB-Geschäftsführung Norman Diehl.
„Sanierungen und energetische sowie wohnliche Verbesserungen im Bestand haben ein immer größeres Preisschild. Gleichzeitig sind sie unumgänglich, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein und Bestandgebäude für die klimatischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte zu rüsten. Daher sind wir sehr froh über diese Förderung“, sagt HWB-Geschäftsführer Josef Mayr.
Zum Projekt
Das Mehrfamilienhaus aus den 1970er Jahren mit 40 Wohneinheiten, die sich auf insgesamt acht Etagen befinden, soll ab Sommer umfassend saniert werden. Mit den geplanten Maßnahmen sollen vor allem der Energieverbrauch und damit der CO2-Ausstoß und die Mietnebenkosten gesenkt werden. Die Außenwände und das Dach werden gedämmt, neue Haustüren und Fenster mit Dreifachverglasung und Rollläden in allen Geschossen werden eingebaut. Auch eine neue Heizungsanlage, neue Elektrozuleitungen und Zähler und eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung werden installiert. Ergänzend sollen alle Bäder erneuert und auch der Außenbereich optimiert werden, etwa durch eine neue Zuwegungsrampe, Fahrradstellplätze und die Neugestaltung des Eingangsbereichs.