Kaweh Mansoori

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum

Rekordzahlen im Sozialen Wohnungsbau

Hessen hat erneut mehr Wohnungen für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen gefördert: Im Programmjahr 2025 konnten Fördermittel für insgesamt 5.216 Wohnungen und Wohnplätze im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus bereitgestellt werden – so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Mit diesem Ergebnis wurden die Rekordzahlen aus dem Vorjahr von 4.792 Einheiten noch einmal deutlich übertroffen. Damit war 2025 eines der erfolgreichsten Förderjahre seit der Jahrtausendwende. Dies ist ein klarer Beleg: Sozialer Wohnungsbau hat im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlicher Raum nicht nur höchste Priorität. Die Politik des Hauses liefert auch spürbare Ergebnisse.

Bauminister Kaweh Mansoori ordnet ein: „Die Rekordzahlen bei geförderten Sozialwohnungen für das vergangene Jahr zeigen: Unser Kurs ist richtig. Bezahlbare Wohnungen sind eine tragende Säule um Menschen eine stabile, sichere, verlässliche Lebensgrundlage zu ermöglichen. Gleichzeitig verfolgen wir das Ziel, mit dem Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler möglichst viele Sozialwohnungen zu schaffen.“

Insgesamt stellte das Land 689,1 Millionen Euro für den Neubau, die Modernisierung und den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum (inkl. selbstgenutztem Wohneigentum) bereit. Damit liegen die Zahlen zwar niedriger als im von Sondereffekten durch hohe Restmittel geprägten Vorjahr. Trotz knapper Kassen ist es dennoch gelungen, mehr Wohnraum zu fördern. „Wir konnten mit weniger Mitteln mehr Wohnungen ermöglichen. Für uns ist entscheidend, was bei den Menschen ankommt, nicht allein die Höhe der Fördertöpfe“, so Mansoori.

2024 standen unter anderem deshalb besonders hohe Restmittel zur Verfügung, weil das Wirtschaftsministerium ein neues, effektives Fördermittelmanagement eingeführt hat. Dieser Einführungs-Effekt konnte sich im Programmjahr 2025 in diesem Umfang nicht wiederholen.

Neubau und Modernisierung im Fokus – so wurden die Gelder im Programmjahr 2025 investiert:

  • 365,7 Mio. Euro Neubau Mietwohnungen
  • 150,3 Mio. Euro Modernisierung Mietwohnungen
  • 46,4 Mio. Euro Neubau/Modernisierung Studierende/Azubi-Wohnplätze
  • 36,2 Mio. Euro Erwerb von Belegungsrechten
  • 86,5 Mio. Euro Hessen-Darlehen
  • 4,0 Mio. Euro behindertengerechter Umbau bestehender Wohnungen

Ein Schwerpunkt der Förderung lag auch 2025 auf dem sozialen Mietwohnungsbau. Mit den bereitgestellten Mitteln wurden insgesamt 3.432 Wohnungen und Wohnplätze direkt gefördert. Dazu zählen neue Sozialwohnungen, modernisierte Bestände sowie Wohnplätze für Studierende und Auszubildende. 

Ein weiteres wichtiges Instrument der hessischen Wohnungspolitik ist der Erwerb von Belegungsrechten. Auf diese Weise werden Sozialwohnungen erhalten, die sonst aus der Bindung fallen würden, und zusätzliche Sozialbindungen im Mietwohnungsbestand geschaffen. Mit 36,2 Millionen Euro wurden im Jahr 2025 1.784 Belegungsrechte erworben. Das ist der höchste Wert seit Einführung des Programms im Jahr 2013. „Unser Anspruch ist es, den Sozialwohnungsbestand nicht nur zu sichern, sondern perspektivisch weiter auszubauen. Wir sehen, dass unsere Programme wirken und geförderte Projekte zunehmend Realität werden“, so Mansoori.

Grafische Darstellung "Bereitstellung der sozialen Mietwohnraumförderung"

Schlagworte zum Thema