Einer von vielen Auszubildenden in Hessen steht am Werktisch

Aufstiegsprämie

Lesedauer:2 Minuten:

Qualifizierung ist die beste Grundlage, um beruflich erfolgreich zu sein. Deshalb ermutigen wir Absolventinnen und Absolventen einer Erstausbildung mit der sogenannten Aufstiegsprämie dazu, sich beruflich weiter zu qualifizieren. Mit der Prämie werden diejenigen unterstützt, die sich beruflich weiterbilden und die eigene Qualifikation stärken möchten. Davon profitieren auch Hessens Unternehmen – sie brauchen qualifizierte Fach- und Führungskräfte.

Auf Antrag können Absolventinnen und Absolventen öffentlich-rechtlicher Fortbildungsprüfungen (nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung) eine Förderung erhalten.

Durch das Programm werden zukünftige Fach- und Führungskräfte gefördert.

Wer kann gefördert werden?

Die jeweiligen Prüfungsabschlüsse müssen von der Bund-Länder-Koordinierungsstelle für den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR) den DQR-Niveaus 6 oder 7 zugeordnet werden. Darunter fallen zum Beispiel Handwerks-, Industrie- und Fachmeisterinnen bzw. Fachmeister, Meisterinnen bzw. Meister aus dem landwirtschaftlichen Bereich, Fachwirtinnen bzw. Fachwirte, Fachkaufleute sowie Betriebswirtinnen bzw. Betriebswirte.

Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort müssen in Hessen liegen, die Prüfung muss zudem in Hessen vor der zuständigen Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main, dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen oder dem Landesbetrieb Hessen-Forst abgelegt worden sein oder noch abgelegt werden. Wird die Prüfung in Hessen nicht angeboten, kann sie auch vor der zuständigen Stelle eines anderen Bundeslands erbracht werden.

Die Prämie muss spätestens sechs Wochen nach der Feststellung des Prüfungsergebnisses beantragt werden.

Wo kann die Prämie beantragt werden?

Schlagworte zum Thema