Gastronom sitzt im geschlossenen Betrieb vor dem Laptop

Für kleine + mittlere Unternehmen

Die Überbrückungshilfe ist ein Fixkostenzuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen.

Die Überbrückungshilfe III Plus kann jetzt beantragt werden.

Überbrückungshilfen

Überbrückungshilfe II

Mit der Überbrückungshilfe II werden Unternehmen aller Branchen unterstützt, die Unterstützung bei der Deckung der in den Monaten September bis Dezember 2020 anfallenden Fixkosten benötigen.

Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endete am 31. März 2021.

Dieses Programm ist mittlerweile ausgelaufen. Es sind auch keine Änderungsanträge möglich.

Überbrückungshilfe III –

Die Beantragung wird einfacher und die Förderung großzügiger.

Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen müssen, erhalten Fixkostenzuschüsse. Gestaffelt je nach Höhe des Umsatzeinbruchs werden 40 – 90 Prozent der Fixkosten (siehe Positivliste des Bedingungswerkes Vollzugshinweise) erstattet – maximal aber 1,5 Millionen Euro (maximal 3 Millionen Euro für Verbundunternehmen).

Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021. 

Erstanträge sowie Änderungsanträge können bis 31. Oktober 2021 gestellt werden. Es werden seit Stichtag 01.07.2021 bei einer Erstantragstellung keine Abschlagszahlungen mehr gewährt.

Bis auf die über den Bund überwiesenen Abschlagszahlungen läuft die Abwicklung der Gelder des Bundesprogramms über die Bundesländer. In Hessen übernehmen das Kolleginnen und Kollegen des Regierungspräsidiums Gießen.

Infos zur Bewilligungsstelle im Regierungspräsidium GießenÖffnet sich in einem neuen Fenster

 

Die Überbrückungshilfe III Plus kann jetzt beantragt werden.

Unternehmen können nun über die PlattformÖffnet sich in einem neuen Fenster Anträge auf Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 stellen. Die Anträge sind über prüfende Dritte zu stellen. Die maßgeblichen Förderbedingungen sind in Form von FAQ auf der Plattform veröffentlicht.

Ergänzende Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus, einschließlich Neustarthilfe Plus:

Die Verlängerung der Überbrückungshilfe III wird mit dem neuen Programm Überbrückungshilfe III Plus umgesetzt, das inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III ist.

  • Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind alle Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Das neue Programm wird ebenfalls durch die prüfenden Dritten, zum Beispiel Steuerberater, über das Corona-Portal des Bundes beantragt.

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus ist:

  • Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, können alternativ zur allgemeinen Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten erhalten.
  • Unternehmen, die von der Pleite bedroht sind, wird es künftig erleichtert, durch gezielte Stabilisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen eine Insolvenz zu vermeiden. Ersetzt werden Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.
  • Weiter gefördert werden bauliche Maßnahmen und andere Investitionen zur Umsetzung von Hygienekonzepten und Digitalisierung. Welche Maßnahmen konkret förderfähig sind, wird in den FAQ in Form einer Positivliste festgelegt. Damit wird Klarheit und Rechtssicherheit für alle Beteiligten geschaffen.