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Gründungen in Hessen

Ziel der hessischen Landesregierung ist es, Hessen als attraktiven und anerkannten Start-up-Standort dauerhaft zu etablieren.

Seit der Start-up-Initiative Hessen 2018 hat sich das Start-up-Ökosystem deutlich weiterentwickelt und die Zahl der Start-ups ist gewachsen. So gab es 2021 mehr als 1.400 aktive Start-ups in Hessen. Das 2022 veröffentlichte Whitepaper Start-up State Hessen knüpft an den Ergebnissen der vorhergehenden Strategiepapiere an, definiert künftige Handlungsfelder und beschreibt weitere Maßnahmen zur Förderung des Start-up-Standorts Hessen.

Lebendiges Ökosystem und vielfältige Kooperationen

Start-ups finden in Hessen ein dynamisches Ökosystem und vielfältige Möglichkeiten zur Kooperation mit der etablierten Wirtschaft. Davon profitiert eine steigende Zahl von Start-ups.

Gründungen sind enorm wichtig: Denn eine hohe Gründungsintensität ist Voraussetzung für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes. Daher unterstützt die hessische Landesregierung nicht nur Start-ups, sondern auch Unternehmensgründungen und Unternehmensnachfolgen – egal, ob in einzelnen standortspezifischen Branchen oder in Wachstumsbranchen. Denn jede Existenzgründung und jedes Unternehmen, das durch eine gute Nachfolge am Markt bleiben kann, stärkt den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze.

Strukturen und Netzwerke stärken

Leitlinie der hessischen Landesregierung ist, die vorhandenen Strukturen und Netzwerke zu stärken, neue Kooperationen zu fördern und Gründerinnen und Gründern dabei zu helfen, in dem dynamischen Ökosystem die für sie wichtigen Kontakte und Netzwerke zu finden. Dabei kommt insbesondere auch der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft eine tragende Rolle zu.

Neben den staatlichen Angeboten setzen sich private Initiativen für Gründungen und Start-ups ein. Dieses vielseitige Engagement, das gelungene Zusammenspiel aller Stakeholder und die gemeinsame Weiterentwicklung des Ökosystems sind entscheidend für den weiteren Erfolg des Start-up-Standorts Hessen.

Fokus auf Green Start-ups

Großes Potenzial liegt in nachhaltigen Geschäftsideen, die sich an den Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen orientieren. Junge, wachstumsorientierte Unternehmen, die neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch einen ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert anstreben, können einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit und damit auch zur Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft leisten. Sie suchen nach Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie etwa Klimawandel, Energie, Mobilität, Demographischer Wandel etc. Ihre Produkte und Dienstleistungen basieren oftmals auf Hochtechnologie. Bereits heute zählen sich rund ein Drittel der Start-ups in Hessen zu diesen sogenannten Green Start-ups. Ziel der Landesregierung ist es, Green Start-ups zu stärken und ihre Zahl in Hessen weiter zu steigern. Daher engagiert sich das Land Hessen nicht nur im Rahmen des Impact Festivals, sondern plant künftig, Green Start-ups gezielt zu fördern. Die Einrichtung eines regelmäßigen Founders Forum for Sustainability 2021 exklusiv für Green Start-ups war eine solche Maßnahme. Weitere sollen folgen.

Fakten

Fakten und Rahmenbedingungen in Hessen:

Mehr als 1.400 innovative Unternehmen wurden seit 2010 gegründet -  u. a. in diesen starken Branchen:

  • Software/IT,
  • E-Commerce,
  • Medizin,
  • Finanzen,
  • Lebensmittel

Viele weitere Zukunftsbranchen haben großes Wachstumspotenzial, zum Beispiel

  • FinTech,
  • Künstliche Intelligenz,
  • Cybersecurity,
  • Nachhaltigkeit

Inkubatoren wie der Goethe-Unibator an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main oder StartUpSecure | ATHENE unterstützen in der Frühphase der Gründung und übernehmen die Funktion eines „Brutkastens“. Sie bieten Gründerinnen und Gründern Hilfe bei der Entwicklung ihres Geschäftsmodells, wie zum Beispiel Infrastruktur oder Mentoring.

Akzeleratoren wie z. B. CONTENTshift oder Hereaus Accelerator werden meist von Unternehmen oder privaten Institutionen angeboten. Daher sind sie in der Regel branchenspezifisch und wirken als eine Art „Beschleuniger“. Sie ermöglichen jungen Unternehmen schnelleres Wachstum durch gezieltes Coaching über mehrere Wochen oder Monate und geben oft auch finanzielle Unterstützung.

sowie

  • eine hohe Dichte an investitionsstarken Groß- und mittelständischen Unternehmen
  • starke Bildungs- und Forschungslandschaft, darunter rund 40 Hochschulen und Universitäten in Hessen

Das tun wir!

  • Wir haben ein erfolgreiches Ökosystem-Management durch den StartHub Hessen und das TechQuartier aufgebaut: Ihre Angebote richten sich an Start-ups sowie Unternehmen, Investoren und das übrige Start-up-Ökosystem (Hochschulen, Initiativen, Inkubatoren, Akzeleratoren, Kammern etc.)
     
  • Auch die Regionalmanagements in Mittel- und Nordhessen sowie die Kammern, darunter beispielsweise die IHKs Frankfurt, Fulda, Gießen-Friedberg und Kassel-Marburg, engagieren sich in den Bereichen Gründung und Start-ups. Sie haben ihre Angebote in den letzten Jahren erfolgreich fortgeführt und erweitert. Dazu zählen unter anderem Beratungen, Veranstaltungen und Wettbewerbe.
     
  • Wir bieten ein kostenfreies  Start-up HelpdeskÖffnet sich in einem neuen Fenster“ und die Datenbank „Ecosystem Radar“: Durch Orientierungsberatungen des StartHubs Hessen in der Frühphase finden sich Gründerinnen und Gründer schneller im Start-up-Ökosystem zurecht und werden auf geeignete Angebote aufmerksam gemacht.
     
  • Das vom Land initiierte TechQuartier hat sich mit rund 500 Mitgliedern zum größten und bekanntesten Ökosystembetreiber in Hessen entwickelt. Es ist in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten tätig, darunter dem Financial Big Data Cluster (FBDC) und der Digitalhubinitiative de:hub des Bundes, Dort bildet es als Digital Hub Fintech Frankfurt zusammen mit dem Digital Hub Cybersecurity Darmstadt einen Doppelhub neben elf weiteren Hubs bundesweit.
  • Wir fördern die Vernetzung von und mit Start-ups und das Matching mit der etablierten Wirtschaft, zum Beispiel:
    • Founders Forum for Sustainability von StartHub Hessen und TechQuartier zur Vernetzung nachhaltiger Start-ups untereinander
    • „Startups meet Corporates“ der IHK Frankfurt am Main;
    • „International Matchmaking“ von Frankfurt Forward mit verschiedenen Länderschwerpunkten.
       
  • „Cluster Pitch“ von Business Angels FrankfurtRheinMain e.V. und StartHub Hessen zur Vernetzung von Start-ups mit Investoren
  • Branchen- und technologiespezifische Angebote ergänzen die Gründungsunterstützung:
    • hessian.AI (Künstliche Intelligenz)
    • Financial Big Data Cluster (Finanzwirtschaft)
    • Digital Hub Cybersecurity Darmstadt (Cybersecurity)
    • Digital Hub FinTech Frankfurt (FinTech)
    • Centrum für Satellitennavigation Hessen (Raumfahrt/Satellitennavigation)
    • Sozialinnovator (Sozialunternehmen)
    • Founders Forum for Sustainability (Green Start-ups/nachhaltige Gründungen)
  • Mit den Houses of Energy, Digital Transformation sowie Mobility and Logistics (HOLM) haben wir Anlaufstellen geschaffen, die Kooperationen und Vernetzung in wichtigen hessischen Zukunftsbranchen fördern. Im HOLM beispielsweise können sich Start-ups seit 2017 um kostenfreie Büroflächen bewerben (für zwei Jahre). Sie können sich coachen lassen und untereinander vernetzen. Zudem werden sie bei Branchenevents, Leitmessen und anderen Veranstaltungen eingebunden.

  • Wir unterstützen Wettbewerbe wie Hessen Ideen, Science4Life Venture Cup, Science4Life Energy Cup, promotion Nordhessen, Hessischer Gründerpreis, Impact Award finanziell und/oder in der Jury.
  • Um Hürden abzubauen, umfassend zu informieren und die Bereitschaft für eine Gründung zu erhöhen, fördern wir Veranstaltungen, unter anderem:
    • Unternehmerinnentag (Motivation zum Unternehmerinnentum)
    • Gründertage Hessen
    • regionale Veranstaltungen wie die Gründermesse Mittelhessen
    • Veranstaltungen in Hessen im Rahmen der Gründerwoche Deutschland
    • Diverse kleinere Veranstaltungsformate, Workshops, Gründerfrühstücke und Meet-ups von StartHub Hessen (z. B. LunchBreak), TechQuartier (z.B. Icebreakers), Initiativen, Institutionen, Hochschulen etc. zu verschiedenen, wechselnden Themen und Schwerpunkten
  • Beratungsangebote für Gründungsinteressierte: Das übernehmen anerkannte Institutionen wie das (branchenneutral agierende) RKW Hessen, Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern. Darüber hinaus gibt es spezifische Beratungen wie dem Sozialinnovator, dem Projekt bei jumpp e. V. „Migrantinnen gründen“ sowie Nachfolgeberatungen.
  • Die Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft bei jumpp e. V. rückt Frauen als Wirtschaftsakteurinnen verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit, fördert die Kultur der beruflichen Selbständigkeit sowie das Unternehmerinnentum und stärkt den Genderansatz in der Gründungs- und Betriebsberatung in Hessen.
     
  • Talent-Förderung und -Programme wie Hessen Ideen, TechTalents, AI Talents, Talents of Tomorrow: sustAIn Challenge, Honors Degree werden vom Hessischen Wissenschaftsministerium gefördert bzw. vom TechQuartier und weiteren Akteuren des Start-up-Ökosystems angeboten.

  • An fast allen hessischen Hochschulen wurden Entrepreneurship-Lehrstühle oder -Programme geschaffen. Zudem wurden an allen Hochschulen spezielle Anlauf- und Beratungsstellen sowie Inkubatoren eingerichtet, um Gründungsinteressierte an den Hochschulen frühzeitig zu erreichen. Dazu zählen etwa das Entrepreneurship Cluster Mittelhessen (ECM) der mittelhessischen Hochschulen an der Universität Gießen, der Goethe Unibator an der Universität Frankfurt, das Innovations- und Gründungs­zentrum Home of Innovation, GrowtH, EntrepreneurShip and Technology Management (HIGHEST) an der TU Darmstadt, das MAFEX-Start-up-Lab an der Universität Marburg oder der Science Park Kassel.
  • Die Nähe zu Universitäten und Hochschulen wird insbesondere von Start-ups im Startup Monitor Hessen als überdurchschnittlich positives Merkmal des Standorts Hessen benannt. Die Netzwerke zwischen Start-up-Szene und Wissenschaft sollen als zentraler Standortvorteil weiter ausgebaut werden. Der StartHub Hessen wird sich hier aktiv im Ökosystem-Management engagieren.
     
  • Nicht nur Gründerinnen und Gründer profitieren von exzellenter Bildung und Forschung, sondern auch Talente und Fachkräfte, die von Start-ups dringend benötigt werden. Hessen verfügt bei mehr als 250.000 Studierenden über ein besonders Potenzial und liegt im Bundesvergleich bei den Informatik-Studierenden an der Spitze.
     
  • Der Transfer aus Wissenschaft und Forschung zu unternehmerischer Praxis soll durch Coachings und Beratungsangebote, wie sie beispielsweise bei HIGHEST oder Hessen Ideen bereits erfolgreich angeboten werden, sowie finanzielle Förderung, etwa durch das neue Start-up-Gründerstipendium push!, LOEWE und Distr@l verstärkt werden.

  • StartHub Hessen und WIBank bieten individuelle Förderberatungen. Alleine über den StartHub Hessen wurden im Jahr 2021 rund 150 Gründende beraten.
  • Wir unterstützen bei der Einwerbung von zusätzlichen Fördermitteln des Bundes und der EU.
     
  • Wir bieten verschiedene Finanzierungs- und Beteiligungsprogramme an, die sich speziell an Gründerinnen und Gründer richten. Dazu zählt unter anderem das Hessen Ideen Stipendium, Hessen-Mikrodarlehen/Mirkocrowd, Futury Venture Fonds, Hessen-Kapital I und III, Bürgschaften.
  • Wir fördern Spin-off-Vorhaben und Start-ups in der Wachstumsphase durch das Programm Distr@l: Dadurch sollen wissenschaftliche oder technologischen Forschungsergebnisse wirtschaftlich nutzbar gemacht werden, etwa in einem Spin-off (Ausgründung). Zudem bezuschussen wir Personalausgaben von Start-ups zur signifikanten Weiterentwicklung digitaler Produkte und Dienstleistungen.
  • Wir fördern mit dem LOEWE-Programm die Zusammenarbeit von Unternehmen und Hochschulen durch Modell- und Pilotprojekte aus allen Technologiebereichen.
     
  • Ein/-e VC-Botschafter/-in soll zukünftig die Vernetzung zwischen Start-ups und privaten Wagniskapitalgebern stärken und Netzwerke ausbauen.
     
  • Mit dem Start-up-Gründungsstipendium push! sollen ab 2022 innovative Gründungen mit einem Zuschuss aus Landesmitteln von bis zu 40.000 Euro finanziell unterstützt werden.
     
  • Ein Workshopangebot zum Thema Fundraising Readiness, durchgeführt vom TechQuartier und unterstützt durch den StartHub Hessen, soll ab April 2022 hessische Start-ups in der Vorbereitung zur Kapitalsuche unterstützen. Ziel ist es, mehr Start-ups in Hessen zur Einwerbung von externem Kapital zu verhelfen und Finanzierungsrunden erfolgreich abzuschließen.

  • zentrale Internetplattform für Start-upsÖffnet sich in einem neuen Fenster und alle, die sich über die Start-up-Ökosystem in Hessen, geeignete Ansprechpersonen sowie Angebote, Förderoptionen und Neuigkeiten aus der Start-up-Welt informieren möchten: Schwerpunkt sind Gründungen mit innovativen Geschäftsmodellen.
     
  • ExistenzgründungsportalÖffnet sich in einem neuen Fenster Hier bieten wir ausführliche und gut verständliche Informationen zur Selbständigkeit, Finanzierung und Förderung, nennen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und informieren über Veranstaltungen rund um die Themen Gründung, Nachfolge und Start-up. Das Portal richtet sich branchen- und technologieoffen an alle Gründerinnen und Gründern sowie Nachfolgerinnen und Nachfolger.
     
  • Wir unterstützen Veranstaltungen mit nationaler und internationaler Strahlkraft wie zum Beispiel Startup SAFARI FrankfurtRheinMain oder Impact Festival durch Partnerschaften des StartHubs Hessen, Marketing und Kommunikation.
     
  • Internationale Vernetzung: Wir ermöglichen Gründerinnen und Gründern, an Delegationsreisen, Online-Seminaren sowie Messen und Veranstaltungen wie Web Summit (Lissabon) und SLUSH (Helsinki) teilzunehmen. Ferner stehen Fördermittel für die betriebliche Einzel- und Gruppenförderung von Messeständen zur Verfügung.

Das haben wir erreicht

2015 waren es noch 100 Handelsregistereintragungen, 2021 verzeichnete Hessen 188. Insgesamt verfolgen derzeit über 1.400 aktive Start-ups in Hessen ihre innovativen Geschäftsideen.

Der StartHub Hessen der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. das erste Monitoring junger hessischer Unternehmen.

Die Sonderausgabe des Hessen Startup Monitor wurde vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. und dem StartHub Hessen veröffentlicht. Als Grundlage wurde die Umfrage des Bundesverbandes aus dem Mai 2020 genutzt.

  • überdurchschnittlich viele Kooperationen mit etablierten Unternehmen
  • viele und vielfältige Unterstützungsangebote für Start-ups in ganz Hessen sowie zentrale Anlaufstellen für Start-ups, Investoren, Hochschulen, Inkubatoren, etablierte Unternehmen etc.

Aktiv genutztes Beratungs- und Coachingangebot,

beispielsweise

  • rund 180 geförderte Existenzgründungsberatungen durchschnittlich pro Jahr beim RKW Hessen
  • mehr als 150 Beratungsgespräche des StartHubs Hessen (2021)
  • 156 Teilnehmende am Programm Sozialinnovator (seit Programmbeginn im Mai 2020 bis September 2021)

 Finanzierung von Gründungen und Start-ups in ihren verschiedenen Phasen, beispielsweise

  • 587 Bewilligungen von Mikrodarlehen/ Mikrocrowd in Höhe von 12,4 Mio. Euro (seit 2014 bis Januar 2022)
  • 11 Beteiligungen des Futury Venture Fonds mit einem Gesamt-Beteiligungsvolumen von 6,9 Mio. Euro (seit 2018)
  • Start-up-Finanzierungen 2021: 17 Beteiligungen von Hessen Kapital I und III in Höhe von 5,7 Mio. Euro

Info: Whitepaper Start-up State Hessen

Das Whitepaper Start-up State Hessen konkretisiert Maßnahmen zur Umsetzung und Fortentwicklung der Start-up-Initiative Hessen und des Masterplan Startup Region Frankfurt Rhein-Main.

Es stellt die seit 2018 entstandenen Angebote dar und beschreibt weitere Maßnahmen zur Stärkung des Start-up-Standorts Hessen in zentralen Handlungsfeldern.

Grundlage des Whitepapers war zunächst die Bestandsaufnahme der seit Veröffentlichung der bisherigen Strategiepapiere 2018 eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen. Anschließend wurden in vier Strategie-Workshops mit mehr als 140 Expertinnen und Experten aus dem hessischen Start-up-Ökosystem weitere Perspektiven entwickelt.

Dabei wurden die vier Handlungsfelder der Start-up-Initiative 2018 – Vernetzung, Talentaktivierung und -förderung, Finanzierung und Förderung sowie Sichtbarkeit und Image um das Handlungsfeld Green Start-ups erweitert.

Info: Startup Monitor Hessen

Mit dem Hessen Startup Monitor 2021 hat der StartHub Hessen in Kooperation mit dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. erstmals eine quantitative Bestandsaufnahme des hessischen Start-up-Ökosystems in die Wege geleitet.

Im Kern kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Gründungsaktivität in den letzten Jahren stark angestiegen ist und sich insbesondere der Start-up Hotspot Frankfurt eine hohe Anziehungskraft ausstrahlt.

Gründerinnen und Gründer heben laut der Studie besonders die Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie den hochqualifizierten Fachkräfte-Pool als Standortvorteile hervor. Auch die Kooperationsmöglichkeiten und bestehende Netzwerke werden als überdurchschnittlich positiv bewertet. Verbesserungsbedarf gibt es aus Sicht der Szene jedoch im Kapitalzugang, insbesondere bei Wagniskapitalinvestitionen.

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