Mehrstöckiges Mietshaus mit Sonnenschirm auf dem Dach

Vermittlung von Sozialmietwohnungen

Nach § 1 Abs. 1 des Hessischen Wohnungsaufsichtsgesetzes (HWoAufG) sollen die Gemeinden Wohnungssuchende bei der Beschaffung einer gesunden, familiengerechten und ihren wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechenden Wohnung unterstützen, soweit sie hierbei der Hilfe bedürfen. Ein Rechtsanspruch auf die Beschaffung einer Wohnung besteht gemäß § 1 Abs. 2 HWoAufG allerdings nicht.

Voraussetzung für den Bezug einer geförderten Mietwohnung für geringe Einkommen ist die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen. Sie liegen zurzeit für einen Einpersonenhaushalt bei 16.351 Euro jährlich und für einen Zweipersonenhaushalt bei 24.807 Euro jährlich, zuzüglich 5.639 Euro jährlich für jede weitere zum Haushalt zu rechnende Person. Die Einkommensgrenze erhöht sich für jedes zum Haushalt zu rechnende Kind um weitere 650 Euro jährlich. Die Berechnung des maßgeblichen Einkommens ist in den §§ 6 und 7 des Hessischen Wohnraumfördergesetzes (HWoFG) geregelt.

Die Einkommensgrenzen werden im Abstand von drei Jahren an die Veränderung der Verbraucherpreise angepasst und im Staatsanzeiger für das Land Hessen bekannt gemacht. Die letzte Anpassung erfolgte am 1. Januar 2020.Die Bekanntmachung erfolgte im Staatsanzeiger Nr. 43_2019 auf der Seite 990. 

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