Informationen zur Mund-Nasen-Bedeckung

Anlage zu den Auslegungshinweisen der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona Pandemie // Stand: 12.06.2020

In Verkaufsstätten des Groß- und Einzelhandels und in bestimmten Dienstleistungsbetrieben, auf Ladenstraßen, in Spielhallen und Spielbanken sowie in geschlossenen Räumen von Museen, Schlössern und Gedenkstätten, von Tierparks, Zoos und Freizeitparks muss für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Das Gleiche gilt bei der Benutzung des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs, des Gelegenheitsverkehrs (z. B. in Taxen), des freigestellten Schülerverkehrs und in Bürgerbussen, Passagierflugzeugen, auf Passagierschiffen und –fähren.

In Verkehrsmitteln, die nicht zum ÖPNV gehören, kann auf das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nur dann verzichtet werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 m zu Personen anderer Hausstände gewährleistet ist.

Die Pflicht der Mund-Nasen-Bedeckung gilt auch in Bahnhofs- und Flughafengebäuden sowie in anderen Einrichtungen, die passiert werden müssen, um das Transportmittel besteigen zu können (z. B. Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen, Bahnsteige und Schiffsterminals).

Die Bedeckungspflicht gilt auch für Küchenpersonal und Servicekräfte während sie ihre Tätigkeit ausüben. Es sei denn, sie halten sich in Bereichen auf, in denen ausschließlich das Personal Zutritt hat und anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen getroffen wurden.

Es kann jede Bedeckung vor Mund und Nase verwendet werden, die geeignet ist, eine Ausbreitung des SARS-CoV-2 zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Darüber hinaus wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Situationen, in denen Maßnahmen der physischen Distanzierung nur schwer eingehalten werden können, dringend empfohlen.

Beispiele für geeignete Mund-Nasen-Bedeckungen:

  • selbstgeschneiderte Masken aus Baumwolle („Community-Maske“),
  • Schals,
  • Loops,
  • Tücher

Im Übrigen können auch Gesichtsvisiere verwendet werden.

Beim Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen sind die allgemein gültigen Hygieneregeln zu beachten. Insbesondere sollte die Hust- und Nies-Etiquette eingehalten werden, so dass keine Tröpfchen in die Luft geraten.

Generell gilt auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, dass die Abstandsregelungen, wo immer möglich, eingehalten werden müssen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist ein Fremdschutz. Schützen Sie sich, in dem Sie Abstand halten.

​Ausnahmen von der Bedeckungspflicht gelten für:

  • Kinder unter 6 Jahren,
  • Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,
  • Personen, die aufgrund einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vorstehenden Einrichtungen, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden.

Keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung sind beispielsweise Motorradhelme; auf die Vermummungsverbote nach § 23 Abs. 4 StVO sowie § 17a Abs. 2 Nr. 1 des Versammlungsgesetzes wird ergänzend hingewiesen.

In Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen gilt ebenfalls eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Dienstleistende sowie Kundinnen und Kunden. Die oben genannten Ausnahmen gelten entsprechend. Kundinnen und Kunden dürfen die Bedeckung abnehmen, soweit und solange die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen kann.

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