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Fördermittel des Landes Hessen in der Corona-Krise

Aufträge brechen ein, Sie wissen nicht, wie lange die betrieblichen Rücklagen ausreichen, um Mitarbeiter und Rechnungen zu bezahlen. Das Land Hessen unterstützt Sie mit verschiedenen Angeboten wie Zuschüssen, Darlehen und Bürgschaften.

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Eine Blutprobe wird im Labor in den Händen gehalten.
© adobe stock / H_Ko

Stand: 6. April 2020

Soforthilfe

Mit einem Soforthilfeprogramm unterstützt Hessen Kleinunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten, Selbstständige und Freiberufler, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Lage bzw. einen Liquiditätsengpass geraten sind. Die Corona-Soforthilfe wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. 

Entsprechende Anträge für die Soforthilfe können seit dem 30. März online beim Regierungspräsidium Kassel gestellt werden. Hier finden Sie eine Übersicht, wer die Soforthilfe beantragen kann und wie das Antragsverfahren funktioniert. Detaillierte Informationen zur Soforthilfe und die wichtigsten Fragen & Antworten finden Sie hier.

Liquiditätshilfen

Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen können im Programm Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (Hessische KMU) über ihre Hausbank Nachrangdarlehen zwischen 5.000 Euro und 200.000 Euro erhalten. Dabei sind zwei Jahre tilgungsfrei. Nähere Auskunft erteilt die WIBank.

Selbstständige und Freiberufler in Kleinunternehmen mit maximal 50 Vollzeit-Beschäftigten können im Programm Hessen-Mikroliquidität Direktdarlehen der WIBank zwischen 3.000 Euro und 35.000 Euro erhalten. Bei einer Darlehenslaufzeit von 7 Jahren sind zwei Jahre tilgungsfrei. Außerplanmäßige Tilgungen sind kostenfrei möglich. Weitere Details und Unterlagen zur Antragsstellung unter Hessen-Mikroliquidität.

Unternehmen und Freiberufler, die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind und deren Hausbank ein Sanierungsgutachten fordert, erhalten für dessen Erstellung einen Zuschuss von 50 % , bis maximal 10.000 Euro. Weitere Informationen unter Sanierungsgutachten.

Über die Hilfsangebote des Landes und des Bundes informiert die Hessische Wirtschafts- und Infrastrukturbank unter der Tel. 0611 774-7333 sowie online bei der WIBank Förderberatung.

Bürgschaften

Zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen kommen außerdem Bürgschaften in Frage. In Zusammenarbeit mit dem Land Hessen bietet die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften bis 2,5 Mio. Euro mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent. Dazu zählen auch Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 312.500 Euro, die mit 80prozentiger Bürgschaftsquote besichert und bei Erfüllung aller Kriterien besonders schnell erteilt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nutzen Sie außerdem das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbank oder die Corona-Hotline 0611 1507-77.

Auch die KfW unterstützt Unternehmen. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Steuerliche Erleichterungen

Über steuerliche Erleichterungen für Betriebe, die durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen sind, informiert das Hessische Finanzministerium.

Links zu Informationen der Landes- und Bundesregierung

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