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Neues Förderprogramm

Verbundausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen während der Corona-Pandemie

Mit dem neuen „Förderprogramm für Verbundausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen während der Corona-Pandemie“ will die hessische Landesregierung dem Ausbildungsmarkt, der unter den Folgen der Corona-Pandemie leidet, Schwung verleihen.

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Eine junge Frau sitzt am Computer.
© iphoto / Fotolia

Es sollen Ausbildungsstellen in kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen werden, damit junge Menschen, die sich bis Ende September ergebnislos um eine Ausbildung bemüht haben, doch noch Ausbildungschancen bekommen. Denn noch ist es nicht zu spät für einen Ausbildungsstart. 

Durch das Förderprogramm werden Ausbildungsbetriebe unter 250 Beschäftigten im ersten Ausbildungsjahr wirtschaftlich von den Ausbildungskosten entlastet und von der alleinigen Verantwortung für die Durchführung der Ausbildungspraxis im eigenen Unternehmen befreit. Ausbildungsabschnitte, die im eigenen Betrieb schwer zu realisieren sind, können einem Verbundpartner übertragen werden. Damit sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die kleinen und mittleren Unternehmen über die kritische Schwelle des ersten Ausbildungsjahres hinweghelfen. 

Ausbildung mit Partnern gefördert

Die Förderung besteht aus

  • einer 100-prozentigen Erstattung der Ausbildungsvergütungen (ohne Sozialversicherungsanteile der Arbeitgeber) für das gesamte erste Ausbildungsjahr
  • einer Förderung der Mehrausgaben von Verbundausbildungen durch einen Festbetrag von 68 Euro pro externem Ausbildungstag 
  • externe volle Ausbildungstage mit elearning mit 34 Euro
  • Voraussetzung ist für das Ausbildungsjahr 2020 die Ausbildung von Bewerberinnen oder Bewerbern, die zum 1.10.2020 noch unversorgt sind, und für das Ausbildungsjahr 2021 die Ausbildung von zum 1.10.2021 unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern. 

Gefördert werden Ausbildungsverbünde aus mindestens zwei Partnern. Die Partnerschaft besteht aus dem Stammausbildungsbetrieb (Unternehmen unter 250 Beschäftigten) und einem oder mehreren frei gewählten weiteren Partnern, z. B. einem anderen ausbildungsberechtigten Unternehmen, einem Bildungsträger oder sonstigen Ausbildungsdienstleister. Zusammen wird ein vollwertiges erstes Ausbildungsjahr realisiert, dessen Planung von der Zuständigen Stelle (Kammer) zu genehmigen ist. Ein Drittel der Ausbildungszeit im ersten Ausbildungsjahr muss extern bei Partnern umgesetzt werden.

Das Förderprogramm startet zum 1.10.2020. Förderungen können beim Regierungspräsidium Kassel elektronisch beantragt werden. 

Informationen zum Ausbildungsprogramm erteilen auch die zuständigen Stellen (Kammern).

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