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Hessen honoriert erfolgreiche Fortbildungen mit der Aufstiegsprämie

Qualifizierung ist die beste Grundlage für beruflichen Erfolg, denn Hessens Unternehmen brauchen Fach- und Führungskräfte. Deshalb ermutigt die Landesregierung Absolventinnen und Absolventen einer Erstausbildung mit einer Aufstiegsprämie von 1000 Euro zu einer beruflichen Aufstiegsqualifizierung.

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Handwerk
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Beantragen können die Aufstiegsprämie Männer und Frauen, die nach dem 1. Januar 2018 eine Aufstiegsprüfung (Meisterprüfung) nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) bestanden und damit einen Abschluss als Handwerksmeister/in, Industriemeister/in, Fachmeister/in oder Meister/in aus dem landwirtschaftlichen Bereich erworben haben. Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort müssen in Hessen liegen, die Prüfung muss in Hessen vor der zuständigen Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen oder dem Landesbetrieb Hessen-Forst abgelegt worden sein oder noch abgelegt werden. Wird die Prüfung in Hessen nicht angeboten, kann sie auch einem anderen Bundesland absolviert werden.

Die Prämie ist spätestens sechs Wochen nach der Feststellung des Prüfungsergebnisses zu beantragen:

  • Für Handwerksprüfungen schriftlich bei der zuständigen Handwerkskammer (Antragsformulare stehen auf den Seiten der Handwerkskammern Wiesbaden, Kassel und Frankfurt-Rhein-Main zum Download bereit),
  • für IHK-Abschlüsse online unter www.hihk.de/aufstiegspraemie,
  • für landwirtschaftliche Meistertitel bei der Handwerkskammer Wiesbaden.

Liegt das Datum vor dem Programmstart, kann der Antrag noch bis zum 30. Oktober gestellt werden.

Ab 2019 gibt es die Prämie auch für Absolventinnen und Absolventen gleichwertiger öffentlich-rechtlicher Fortbildungsprüfungen nach BBiG bzw. HwO, sofern diese dem Niveau 6 oder 7 des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen entsprechen.

Alle wichtigen Details zur Förderung finden sich im Merkblatt zur hessischen Aufstiegsprämie.

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