Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
EU-Austritt

Hessen und der Brexit

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EU- und Großbritannien-Flagge vor Big Ben
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Am 23. Juni 2016 hat die britische Bevölkerung sich bei einem Referendum mehrheitlich für den Austritt aus der EU entschieden. Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat am 29.März 2017 den Austritt beantragt. Dies hat zur Folge, dass am 30. März 2019 Großbritannien nicht mehr Mitgliedsstaat der Europäischen Union sein wird. Mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union verändern sich wichtige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in Europa - auch für Hessen.

Auswirkungen für Hessen

Vor dem Hintergrund der engen Verflechtungen im Handel und bei Investitionen zwischen Hessen und Großbritannien begleitet die hessische Landesregierung die Austrittsverhandlungen in Brüssel. Ziel ist es, den Aufbau neuer Handelsbarrieren zu vermeiden, die Freizügigkeit für Arbeit, Kapital und Dienstleistungen zu bewahren und die Anerkennung der europäischen Rechtsprechung auch nach dem Austritt zu erhalten. Deshalb möchte das hessische Wirtschaftsministerium für „neue Brücken“ zwischen den Ländern werben und fördert die Zusammenarbeit von hessischen Unternehmen mit britischen Partnern.

Informationen für Unternehmen

Informationsangebote zum aktuellen Stand der Verhandlungen helfen Unternehmen in Hessen, in Großbritannien und in weiteren Ländern innerhalb wie außerhalb Europas, ihre wirtschaftlichen Chancen neu zu bewerten. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am 19. April 2017 in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt: „Wir sagen nicht Thank you – Good-bye, sondern Welcome to Frankfurt – Welcome to Hessen!