Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Lärmschutz

Verkehr muss leiser werden

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Lärmschutzwand
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Autobahn und Schnellstraßen, Güterzüge und S-Bahnen, Flugzeuge rund um Frankfurt - Hessen ist mobil, aber Verkehr verursacht Lärm. Die Landesregierung hat beschlossen, alle Spielräume zum Lärmschutz an Verkehrswegen zu nutzen. 

Luftverkehr

Besonders von Lärm betroffen sind die Anwohner um den Frankfurter Flughafen. Vorrangiges Ziel der Landesregierung ist es, die mit dem Betrieb des Flughafens einhergehenden Belastungen für Mensch und Umwelt weitestmöglich zu verringern. Im Hessischen Verkehrsministerium gibt es hierfür eine Fluglärmschutzbeauftragte. Ein wichtiges Gremium ist die Fluglärmkommission, der Vertreter der vom Fluglärm besonders betroffenen Gemeinden, der Bundesvereinigung gegen Fluglärm, der Fluggesellschaften, des Flughafens und des Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums angehören. Erfahren Sie, wie Lärmpausen und satellitengestützte Anflugverfahren funktionieren und welche weiteren Projekte bereits umgesetzt wurden oder geplant sind: Maßnahmen für Fluglärmschutz ...

Straßen

Wer an einer stark befahrenen Straße wohnt, hat sowohl innerorts als auch auf Landstraßen einen dauerhaften Lärmpegel am Ohr. Durch Geschwindigkeitsbegrenzung zu bestimmten Uhrzeiten, bauliche Schallisolierung und leisere Fahrzeuge kann auch hier entscheidend entgegen gewirkt werden. Wie wirkt Lärm an Straßen und wie nehmen wir ihn wahr? Mehr über "Lärmschutz an Straßen - Grundlagen und Möglichkeiten" lesen Sie in der Broschüre von Hessen Mobil (PDF).

Schienen

Schienenverkehr ist eine nachhaltige und ökologische Alternative zum motorisierten Straßenverkehr. Das darf aber nicht zu Lasten der Anwohner an Schienenstrecken gehen. Im hochbelasteten Mittelrheintal ist ein umfangreiches Programm zur Drosselung des Güterzuglärms gestartet worden. Allein im hessischen Teil werden rund 10,4 Millionen Euro für Schallschutzwände und Schienenstegdämpfer investiert. Zudem hat sich die Bahn bereit erklärt, die Schienen regelmäßig abzuschleifen, um verschleißbedingte Unebenheiten zu glätten und so die Rollgeräusche zu minimieren. Hessen beteiligt sich mit rund 1,9 Millionen Euro an den Investitionen, die zum größten Teil vom Bund finanziert werden. Weitere Infos zum Lärmschutz im Mittelrheintal ...