Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
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Fluglärmschutz

Lärmobergrenzen für den Frankfurter Flughafen

16 Jahre nach dem Mediationsverfahren zum Ausbau des Frankfurter Flughafens hat das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am 27. September 2016 einen Vorschlag einer Lärmobergrenze – als letztes offenes Versprechen aus der Mediation – auf den Weg gebracht.
 
Das Modell sieht vor, den Lärm um 1,8 Dezibel gegenüber dem im Planfeststellungsbeschluss prognostizierten Dauerschallpegel zu reduzieren. Hierzu soll die Fläche begrenzt werden, in der die Lärmbelastung rund um den Frankfurter Flughafen besonders hoch ist. Mit dem Vorschlag soll so einerseits die Lärmbelastung begrenzt, andererseits zugleich auch die Entwicklung am größten deutschen Flughafen ermöglicht werden. Dies bedeutet, dass die Entwicklungsmöglichkeit des Frankfurter Flughafens mit der Frage verknüpft ist, wie viel Lärm der Flughafen tatsächlich verursacht.  
 

Verhandlungen haben begonnen

Denn schon heute sind in der Rhein-Main-Region viele Menschen allein innerhalb eines Tagesdauerschallpegels von 50 dB(A) stark durch Fluglärm belästigt. Unter Vorsorgeaspekten soll daher ein unbegrenzter weiterer Anstieg der Lärmbelastung verhindert werden. Ohne eine Lärmobergrenze könnte es in Zukunft noch deutlich lauter werden. 
 
Die Verhandlungen mit der Luftverkehrswirtschaft unter Einbeziehung des Forum Flughafen und Region (FFR) und der Frankfurter Fluglärmkommission (FLK) haben im Oktober 2016 begonnen und dauern derzeit noch an.

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