Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

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Bundesverkehrswegeplan 2015

Verkehrsminister Rentsch schlägt Kabinett Liste mit 100 Ortsumgehungen für Bundesverkehrswegeplan 2015 vor

Verkehrsminister Florian Rentsch schlägt dem Kabinett für seine heutige Sitzung eine Liste für den Bundesverkehrswegeplan 2015 vor. Diese sieht rund 100 Ortsumgehungen und etwa 90 Verbreiterungen von Autobahn- und Bundesstraßenabschnitten vor. „Nach der Entscheidung der Hessischen Landesregierung wird der Bund die dann von Hessen gemeldeten Projekte bewerten und nach ihrer Dringlichkeit einstufen“, erläuterte der Minister. „Hessen hat wegen seiner zentralen Lage eine überragende Bedeutung für den nationalen Verkehr. Ich erwarte daher, dass viele Vorhaben in der obersten Kategorie „vordringlicher Bedarf“ eingeordnet werden. Für eine weitere positive wirtschaftliche Entwicklung in Hessen ist der weitere Ausbau der Infrastruktur unerlässlich.“

Der Entwurf des Gesamtplans der Bundesregierung wird für 2015 erwartet. Auf der Liste von Verkehrsminister Rentsch stehen unter anderem die Verbreiterung der A3 zwischen der Landesgrenze Rheinland-Pfalz und der Grenze zu Bayern sowie der A5 zwischen dem Kreuz Gambach und der Landesgrenze nach Baden-Württemberg. Ebenso wird eine Alternativtrasse für die geplante Bundesstraße 87n von Fulda ins thüringische Meiningen unterbreitet; nachdem der Bund einen ersten Trassenvorschlag abgelehnt hatte.

Die übrigen Bundesstraßenprojekte sind fast ausschließlich Ortsumgehungen, die sich über ganz Hessen verteilen. Vorhaben wie die Ortsumgehung Münchhausen-Wetter-Lahntal sowie die Lückenschlüsse der A44 und der A49 finden sich nicht auf der Liste, da sie bereits begonnen sind und daher keiner Bewertung mehr bedürfen.

„Der Bund muss die richtigen Prioritäten setzen und anschließend die Mittel zur Verfügung stellen, die wichtigen Projekte zügig zu realisieren. Hessen muss dabei gemäß seiner Bedeutung für den deutschlandweiten Verkehr berücksichtigt werden“, sagte der Minister. „Die Verkehrsinfrastruktur ist einer der großen Standortvorteile Deutschlands; wir dürfen sie nicht länger auf Verschleiß fahren, sonst gefährden wir die Grundlage unseres Wohlstands.“

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