Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Radweg Deutsche Einheit

Verkehrsminister Al-Wazir unterzeichnet Vereinbarung mit dem Bund

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Frau fährt auf Radweg
© Robert Kneschke - Fotolia.com

Um den Radweg Deutsche Einheit in Hessen zu realisieren, hat das Land eine Finanzierungsregelung mit dem Bund ausgehandelt - die entsprechende Verwaltungsvereinbarung unterzeichnete Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Montag in Wiesbaden. Für innovative Raststationen entlang des Abschnitts zwischen Limburg und Bad Karlshafen stellt der Bund rund 1 Mio. Euro zur Verfügung. Diese sogenannten „Radstätten“ bieten unter anderem W-LAN und Ladesäulen für E-Bikes. „Die Geschichte unseres Landes buchstäblich erfahrbar zu machen, ist ein großartiges Projekt, an dem Hessen sich gerne beteiligt“, sagte der Minister.

1.100 Kilometer Strecke durch sieben Bundesländer

Der Radweg Deutsche Einheit soll von der früheren Bundeshauptstadt Bonn nach Berlin führen und dabei sieben Bundesländer durchqueren. Ein Drittel der rund 1100 Kilometer langen Strecke verläuft durch Hessen. Der Radweg folgt zunächst dem Lahntalradweg bis Cölbe und wechselt dort auf die Deutschlandradroute D4 (Hessischer Radfernweg R2 und Bahnradweg Rotkäppchenland). Von Niederaula bis zur Landesgrenze in Bad Karlshafen entspricht die Route dem Hessischen Radfernweg R1 (Fulda-Radweg). „Die Strecke in Hessen verläuft  vollständig auf den bereits gut markierten Hessischen Radfernwegen. Deswegen wird Hessen Mobil zum Start der Fahrradsaison 2016 nur noch das Logo des „Radwegs Deutsche Einheit“ ergänzen müssen“, sagte Al-Wazir.

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