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Minister Rentsch begrüßt gesichertes Baurecht im kompletten östlichen Bereich der A 44 und dankt Taskforce A44 für erfolgreiche Arbeit

Unmittelbar vor Weihnachten haben der BUND und eine Privatperson ihre Klagen gegen den Abschnitt VKE 60 der Autobahn A 44 zurückgenommen. Wie das Bundesverwaltungsgericht weiter mitteilte, ist gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 05.09.2013 des angrenzenden Abschnitts der VKE 50 innerhalb der Klagefrist keine Klage erhoben worden, so dass dieser Abschnitt seit Mitte Dezember ebenfalls bestandskräftig ist. Damit ist nunmehr auch das Baurecht für den kompletten östlichen, rund 17 km langen Streckenabschnitt von der zukünftigen Anschlussstelle Sontra/Nord bis zum Anschluss an die Autobahn A 4 bei Herleshausen-Wommen gesichert.

Dazu erklärte Florian Rentsch, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung:

„Dies ist ein ganz bedeutender Fortschritt für dieses so wichtige Verkehrsprojekt und die ganze Region. Die A 44 wird wesentlich zur Attraktivität und wirtschaftlichen Entwicklung der Werra-Meißner-Region beitragen. Die Klagerücknahmen sind die logische Konsequenz aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom März 2013 zum Abschnitt VKE 40.1, in dem die gewählte, aber jahrelang kritisierte Trassenführung im Sontra-Korridor ausdrücklich bestätigt wurde.“

Die knapp 70 Kilometer lange Autobahn soll von Kassel aus die A 7 mit der A 4 bei Herleshausen-Wommen verbinden und damit eine Lücke im deutschen Verkehrsnetz schließen. Die Gesamtkosten werden auf 1,8 Milliarden Euro kalkuliert. Neun der elf Bauabschnitte sind bestandskräftig genehmigt, ein Abschnitt ist seit 2005 für den Verkehr freigegeben, fünf Abschnitte sind derzeit im Bau.

Der Verkehrsminister zog insgesamt eine positive Bilanz des Weiterbaus der A44. Wörtlich sagte Rentsch: „Seit Amtsantritt 2009 unter Staatsminister Dieter Posch und Staatssekretär Steffen Saebisch bis heute sind alle wesentlichen Abschnitte der A44 bestandkräftig geworden. Besonders danken möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dies durch ihre erfolgreiche Arbeit in der Taskforce A44, die im Hessischen Verkehrsministerium eigens unter Dieter Posch geschaffen wurde, erreicht haben.“

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