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71.000 Euro für Rheingau-Taunus-Kreis

Land fördert Machbarkeitsstudie zum Breitbandausbau

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Hessen fördert eine Machbarkeitsuntersuchung zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur im Rheingau-Taunus-Kreis mit 71.000 Euro. Dies teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden mit: „Breitbandausbau ist eine komplexe Herausforderung, bei der betriebswirtschaftliche, technische, juristische und organisatorische Fragen zu klären sind. Dies setzt eine sorgfältige Planung voraus, bei der wir die Kommunen unterstützen.“ Das Geld stammt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und deckt die Hälfte der Kosten ab.

Ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung

„Schnelle Internetanschlüsse sind eine unverzichtbare Infrastruktur für Bürger und Unternehmen; ihre flächendeckende Verfügbarkeit ist ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region und ein Beitrag zur Sicherstellung der Attraktivität ländlicher Räume“, erklärte Al-Wazir. Die Landesregierung strebt eine flächendeckende Versorgung Hessens mit schnellem Internet an.

Die Förderung von Machbarkeitsstudien ist eins der Instrumente, mit denen das Land den Breitbandausbau vorantreibt. Neben dem Darlehens- und Bürgschaftsprogramm über 350 Millionen Euro gibt es Fördermittel für die interkommunale Zusammenarbeit und die Verlegung von Leerrohren. Die Akteure werden mit Beratungsangeboten unterstützt, etwa durch die regionalen Breitbandberater oder die Geschäftsstelle Breitband bei der Wirtschaftsförderung des Landes, Hessen Trade & Invest GmbH. 

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