Nahmobilität

Groß-Gerau plant Radschnellverbindungen

Thema: 
Schiene, ÖPNV, Nahmobilität
18.12.2019Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Mit rund 82.000 Euro unterstützt das Land Hessen den Kreis Groß-Gerau bei der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Untersuchung von Radschnellverbindungen.

20190606_hessen-bauabschnitt1_online_dsc_6952.jpg

Hessens erste Raddirektverbindung im Bauabschnitt Frankfurt - Darmstadt
© HMWEVW/ Corinna Spitzbarth

Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 175.000 Euro.

Hohes Potential für Radverkehr

Im Kreisgebiet Groß-Gerau bieten sich drei Korridore für Radschnellverbindungen an: Zwischen dem Frankfurter Flughafen und Groß-Gerau, Rüsselsheim und Darmstadt sowie Kelsterbach und Mainz bieten sich dem Radverkehr besonders hohe Potenzial. Für die Machbarkeitsstudie wird der Kreis ein Planungsbüro beauftragen.

Entwicklung attraktiver Radschnellverbindungen

Eine Machbarkeitsstudie ist der erste Schritt für die Entwicklung attraktiver Radschnellverbindungen, die dazu beitragen, zukünftig mehr Pendler für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad zu motivieren - auch in Kombination mit dem Öffentlichen Personennahverkehr.

Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, die seit August 2017 gilt. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen und Konzepte und sogar Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Franziska Richter
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
+49 611 815 20 20
+49 611 815 22 25
presse@wirtschaft.hessen.de
Schließen