Fuß- und Radverkehr

Fulda erweitert seine Fußgängerzone

Thema: 
Bauen, Wohnen, Landesentwicklung
01.07.2019Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

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Menschen in der Fußgängerzone
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Mit 264.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Fulda bei der Erweiterung der Fußgängerzone in der Bahnhofstraße. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Montag in Wiesbaden mit. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 900.000 Euro. 

Die Bahnhofstraße in Fulda ist eine vor allem von Fußgängern stark frequentierte Hauptgeschäftsstraße, die den Bahnhof mit dem zentralen Universitätsplatz verbindet. Der untere Abschnitt zwischen Rabanusstraße und Lindenstraße wurde bereits 2013 zur Fußgängerzone umgebaut, der Abschnitt vor dem Bahnhof wird seit Jahrzehnten als Fußgängerzone genutzt. Lediglich der Mittelabschnitt zwischen der Heinrichstraße und der Lindenstraße wird – aufgrund der zahlreich vorhandenen Parkplätze zwischen Fahrbahn und Gehweg – noch vom Autoverkehr dominiert. 

Bauarbeiten von Juli beginnen bis Dezember

Um eine durchgängige Verbindung für Fußgänger sowie Radfahrer in der gesamten Bahnhofstraße zu schaffen, wird nun auch der Mittelabschnitt wie der untere Bereich zur Fußgängerzone umgestaltet. Durch die Maßnahme soll der umweltfreundliche Fuß- und Radverkehr unterstützt werden. Die Bauarbeiten sollen im Juli beginnen und im Dezember 2019 abgeschlossen sein. 

Hintergrund

Die Zuwendung erfolgt nach der neuen Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, die seit August 2017 gilt. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen und Konzepte und sogar Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten. 

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