Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Frankfurter Riederwaldtunnel

Erste Bauarbeiten möglicherweise schon 2017

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Straßenbauarbeiten
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Die ersten Bauarbeiten zur Vorbereitung des Riederwaldtunnels können möglicherweise schon im kommenden Jahr beginnen. „Die Planungen und Vorbereitungen sind so weit fortgeschritten, dass möglicherweise schon im Herbst 2017 die ersten Bagger rollen können“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir heute im Hessischen Landtag in Wiesbaden. In einem ersten Schritt sollen drei unterirdische, so genannte Leitungsbrücken (zur Bündelung u.a. von Strom-, Gas- und Internetleitungen) errichtet werden, die zu einem späteren Zeitpunkt in den Deckel des Riederwaldtunnels integriert werden sollen. Die Genehmigung hierfür soll nach Abschluss des noch laufenden Prüfverfahrens Anfang nächsten Jahres erteilt werden.

Noch wenige Hürden zu nehmen

Bereits in diesem Jahr wurden 5,2 Millionen Euro am Autobahndreieck Erlenbruch verbaut. Das Autobahndreieck ist Teil des Gesamtprojekts Riederwald. Der Gesamtkostenrahmen für das kommende Jahr wird für den Weiterbau des Autobahndreiecks und die ersten Bauarbeiten zur Vorbereitung des Riederwaldtunnels voraussichtlich bei mehr als 15 Millionen Euro liegen. „Noch müssen einige planerische und rechtlichen Hürden genommen werden, aber wir sind zuversichtlich, dass uns das gelingt“, so Al-Wazir.

Leistungsfähige Strecke bei Lärmschutz für Anwohner

Aufgrund einer erneut gestiegenen Bevölkerungsprognose und der Anfang Dezember vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Ausbaugesetze auf Grundlage des neuen Bundesverkehrswegeplans werden momentan die Unterlagen für das sogenannte Planänderungsverfahrens Tunnel aktualisiert. „Das wird uns etwas mehr Zeit kosten als ursprünglich veranschlagt“, so Al-Wazir. „Aber natürlich wollen wir die Verkehrssimulationen mit den aktuellsten uns vorliegenden Zahlen durchführen. Mehr Bewohner in Frankfurt bedeutet mehr Ein- und Auspendler und damit mehr Verkehr. Das müssen wir natürlich berücksichtigen. Denn nur so können wir sicherstellen, dass die Strecke leistungsfähig und der Lärmschutz für die Anwohner angemessen dimensioniert wird.“

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