Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Tourismus

Bad Endbach wird 20. Hessisches Heilbad

Thema: 
Landes- und Regionalplanung, Bauen
31.05.2017Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

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Minister Al-Wazir übergibt die Urkunde
Horst Kaiser, Rolf Bernshausen, Otto-Erich Pfeifer, Tarek Al-Wazir, Markus Schäfer, Albert Döbele und Almut Boller
© HMWEVL

Bad Endbach ist das 20. Hessische Heilbad. Die entsprechende Urkunde übergab Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden an Bürgermeister Markus Schäfer. Bad Endbach ist bereits Kneipp-Bad und damit neben Kassel-Bad Wilhelmshöhe die einzige hessische Kommune mit zwei Bad-Prädikaten. „Der zusätzliche Titel steigert die Attraktivität Bad Endbachs als Tourismus- und Kurort und erlaubt die Ansprache neuer Zielgruppen“, sagte der Minister.

Was macht einen Ort zum Heilbad?

Als Heilbäder gelten Kurorte, in denen natürliche Heilmittel des Bodens wie Heilwässer, Heilgase oder Heilerde medizinisch angewendet werden. Das Prädikat verlangt, dass Voraussetzungen wie Klima, Luft- und Wasserqualität sowie Anzahl von Kurkliniken, Sanatorien und Kurhotels regelmäßig überprüft werden. Zuständig ist in Hessen der Fachausschuss für Kur-, Erholungs- und Tourismusorte beim Regierungspräsidium Kassel. In Bad Endbach werden vor allem Herz-, Gefäß-, Kreislaufkrankheiten sowie Erkrankungen des Bewegungsapparats und des Verdauungssystems behandelt. 

Wellnessangebote locken Gäste nach Hessen

In Hessen gibt es derzeit 38 Heilbäder und Kurorte. Minister Al-Wazir wies am Mittwoch auf deren große Bedeutung für den Tourismus hin: „Mehr als ein Viertel der statistisch erfassten Übernachtungen werden dort gezählt. Gerade die Gesundheits- und Wellnessangebote der Heilbäder und Kurorte locken viele Gäste nach Hessen.“ 

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