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Energiewende in Hessen

„Was auf dem Weg ist, reicht noch nicht.“

Al-Wazir fordert weitere Anstrengungen gegen verspätete Flüge

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Flugzeug bei der Landung
© senohrabek / Fotolia

Weitere Anstrengungen für einen pünktlicheren Flugverkehr verlangte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. „Was bisher auf den Weg gebracht worden ist wirkt zwar, es reicht aber noch nicht aus, zumal vieles davon erst mittelfristig wirkt“, sagte der Minister nach dem zweiten Luftfahrtgipfel am Donnerstag in Hamburg. „Uns steht damit wahrscheinlich ein weiterer verspätungsreicher Sommer bevor. Deshalb muss der heute beschlossene 24-Maßnahmen-Katalog entschlossen umgesetzt werden.“

Stärkung der Bahn, um Kurzstreckenflüge zu reduzieren

Als Ansatzpunkte nannte Al-Wazir eine Stärkung der Bahn, um Kurzstreckenflüge auf die Schiene zu verlagern, sowie eine bessere Zusammenarbeit und Neuorganisation der Flugsicherungen in Europa. „Wären die technischen Systeme kompatibel, könnte man sich gegenseitig bei Engpässen aushelfen. Auch vom "Single European Sky sind wir weiterhin weit entfernt. Wir brauchen hier mehr europäische Harmonisierung und weniger nationale Egoismen.“ Al-Wazir forderte außerdem schnellere Grenz- und Sicherheitskontrollen durch modernere Technik, mehr Personal und effizientere Prozesse.

Konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit

Zufrieden zeigte sich der Minister mit der Umsetzung der beim ersten Luftfahrtgipfel im vergangenen Oktober vereinbarten kurzfristigen Maßnahmen. „Behörden und Luftverkehrswirtschaft arbeiten konstruktiv und zielorientiert zusammen. Die Arbeit muss jedoch weitergehen. Auch die Flugesellschaften sind aufgefordert, in der am Sonntag beginnenden Sommerflugplanperiode genügend Ersatzflugzeuge und Zeitpuffer einzuplanen, um im Interesse der Anwohner des Frankfurter Flughafens Verspätungslandungen zu vermeiden. Wir werden die Situation in den nächsten Wochen sehr aufmerksam beobachten.“ 
 

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