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Verkehrsfreigabe für A 45 Talbrücke Münchholzhausen

Thema: 
Straßenverkehr
08.05.2019Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Der Ersatzneubau der Talbrücke Münchholzhausen auf der A 45 bei Wetzlar ist abgeschlossen.

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Talbrücke Münchholzhausen
© Hessen Mobil

Nach knapp fünf Jahren Bauzeit wurde die Talbrücke heute durch Gerhard Rühmkorf, Leiter der Unterabteilung Straßeninvestitionspolitik, Erhaltung, Finanzierung beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Staatssekretär Jens Deutschendorf vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, für den Verkehr freigegeben. Gemeinsam mit Heiko Durth, Abteilungsleiter Bau von Hessen Mobil, durchschnitten sie das symbolische Band.

Leistungsfähige A 45

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, erklärte anlässlich der Verkehrsfreigabe: „Wir sorgen für eine leistungsfähige A 45 der Zukunft. Rund 48 Millionen Euro haben wir in die Talbrücke Münchholzhausen investiert. Damit sind wir bei der Erhaltung der A 45 im Lahn-Dill-Kreis wieder einen wichtigen Schritt weiter.“

Eine von 22 Talbrücken

Das neue Bauwerk ist eine von 22 Talbrücken im Zuge der A 45, die abgebrochen und durch Neubauten ersetzt werden müssen – die Talbrücken Haiger, Windelbach und Lützelbach wurden bereits für den Verkehr freigegeben. „Diese Brücken wurden Ende der 1960er Jahre errichtet und sind der seitdem stark gestiegenen Verkehrsbelastung, insbesondere durch den Schwerverkehr, nicht mehr gewachsen,“ erläuterte Staatssekretär Deutschendorf. „Jeden Tag sind im Bereich der Talbrücke zwischen der Anschlussstelle Wetzlar-Süd und Gießen-Lützellinden rund 61.400 Fahrzeuge unterwegs, davon rund 9.400 Lkw.“ Die A 45 sei eine wichtige Verbindung zwischen Ruhrgebiet und dem Rhein-Main Gebiet und erschließe eine ganze Region. „Umso erfreulicher ist es, dass es auf dieser Autobahn so zügig voran geht“, so Deutschendorf.

„Die A 45 bildet eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen Dortmund und Frankfurt. Mit drei Fahrstreifen pro Richtung ist die neue Talbrücke für den geplanten sechsspurigen Ausbau der A 45 vorbereitet“, erklärte Heiko Durth von Hessen Mobil.

Lärmschutzwand für Anlieger

Die neue Talbrücke ist 480 Meter lang und überspannt den Welschbach sowie vier Wirtschaftswege. Die Arbeiten begannen im Oktober 2014 auf der Richtungsfahrbahn Dortmund. Durch die Errichtung einer 4,50 Meter hohen Lärmschutzwand aus Leichtmetall-Elementen wurden die Anlieger bereits beim Bau der 2. Brückenhälfte vom Lärm der Autobahn abgeschirmt. Im Übergangsbereich zwischen Brücke und Straße wurden Konstruktionen in die Fahrbahn eingebaut, die wie Finger ineinandergreifen und sich ebenfalls lärmmindernd auswirken.

Aufgrund geologischer Probleme bei der Gründung der Fundamente des südlichen Widerlagers dauerten die Bauarbeiten an der Talbrücke rund ein Jahr länger als ursprünglich geplant. Während der Bauarbeiten standen jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 48 Millionen Euro.

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