Infrastrukturförderung

Radschnellverbindung für Viernheim

Thema: 
Schiene, ÖPNV, Nahmobilität
03.09.2021Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Das Land Hessen bezuschusst die Planungen mit 172.000 Euro.

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Radfahren in Hessen
© Corinna Spitzbarth / HMWEVW

Mit 171.700 Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Viernheim bei der Planung des hessischen Teils der länderübergreifenden Radschnellverbindung von Mannheim über Viernheim (Landkreis Bergstraße) nach Weinheim. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Freitag in Wiesbaden mit. Die Länge des Streckenabschnitts in Hessen beträgt 5,8 Kilometer und die Gesamtkosten der Planung belaufen sich auf 288.100 Euro.

„Kein Radweg in Hessen scheitert an Geld: Noch nie wurden so viele Mittel aus dem Landeshaushalt in den Ausbau der Radwegeinfrastruktur investiert“, sagte Verkehrsminister Al-Wazir. „Die geplante Radschnellverbindung wird die Städte Viernheim, Mannheim und Weinheim verbinden und die Attraktivität des Radverkehrs für Berufspendlerinnen und Berufspendler in der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar weiter erhöhen“, so der Minister.

Planungen starten noch in diesem Jahr

Radschnellverbindungen ermöglichen höhere Reisegeschwindigkeiten und dehnen den Einsatzbereich des Fahrrades auf größere Entfernungen aus. Die Planung ist Teil einer vom Land Hessen geförderten Machbarkeitsstudie „Radschnellweg Rhein-Neckar/Darmstadt“.

Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen und Konzepte und sogar Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.

Die Planungen beginnen voraussichtlich im Herbst 2021 und sollen im Sommer 2024 abgeschlossen sein.

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