Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Fahrrad-Infrastruktur

Land fördert Rad-Direktverbindung Frankfurt-Darmstadt

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Radfahrer in der Stadt
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Das hessische Verkehrsministerium wird die erforderlichen Investitionen in den Ausbau einer Rad-Direktverbindung von Frankfurt nach Darmstadt fördern. „Das Projekt ist hervorragend geeignet, um Berufspendlern das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad noch leichter zu machen. Deshalb werden wir dem Regionalverband und den beteiligten Kommunen bei Planung und Bau finanziell unter die Arme greifen – und zwar über den Regelfördersatz hinaus“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag in Wiesbaden.

Vorfahrt für Radfahrer an Kreuzungen

Al-Wazir betonte die hohe Bedeutung einer innovativen und leistungsfähigen Fahrradinfrastruktur. „Die Rhein-Main-Region ist ein Gebiet der kurzen Wege. Da bietet sich das Fahrrad nicht nur in der Freizeit, sondern gerade auch auf dem Weg zur Arbeit geradezu an“, so Al-Wazir. „Ich bin überzeugt, dass wir mit einem solchen Angebot den Anteil des Radverkehrs in der Region steigern können.“

Die Rad-Direktverbindung soll auf einer rund 30 Kilometer langen Strecke von Darmstadt über Erzhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich und Neu-Isenburg nach Frankfurt führen. Dazu sollen vor allem vorhandene Wege ausgebaut werden. Bei rund 70 Prozent aller Kreuzungen sollen Radpendler und E-Bike-Fahrer laut einer Machbarkeitsstudie des Regionalverbands Vorfahrt haben. Al-Wazir: „Die Studie zeigt, dass die Rad-Direktverbindung wichtige Ziele wie Arbeitsstätten, Schulen und Sportplätze mit Wohngebieten verbindet. Deshalb genießt das Projekt eine hohe Priorität.“ Der genaue Fördersatz wird sich erst aus den konkreten Anträgen bestimmen lassen. „Verteilt über die mehrjährige Bauzeit reden wir hier aber sicherlich von einer deutlich siebenstelligen Summe“, so der Minister. „Das wird eines der größten Radprojekte, das wir als Land bislang gefördert haben.“

Land investiert in Rad- und Fußwege

„Mit dem Projekt kann es uns gelingen, eine umweltfreundliche und zugleich gesunde Alternative zum Stop-and-go im Feierabendverkehr anzubieten“, so Al-Wazir. „Das Projekt des Regionalverbands ist daher richtungsweisend.“

Al-Wazir verwies auf die großen Anstrengungen, die die Landesregierung zum Ausbau der Radinfrastruktur unternimmt. „Im Rahmen der Sanierungsoffensive 2016-2022 investieren wir jedes Jahr rund vier Millionen Euro in den Neubau von Radwegen entlang unserer Landesstraßen. Zudem fördern wir den Ausbau kommunaler Rad- und Fußwege jährlich mit rund acht Millionen Euro.“ 

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