Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

KAMMERN MELDEN ZUWÄCHSE

Erstmals wieder mehr Lehrverträge unterzeichnet

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Berufsschüler
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Der Rückgang der Zahl der Ausbildungsverträge in Hessen ist gestoppt. In diesem Herbst haben sowohl die Industrie- und Handelskammern als auch die Handwerkskammern Zuwächse gemeldet. „Das ist unterm Strich das erste Plus seit sechs Jahren. Das Bündnis Ausbildung Hessen wirkt“, erklärte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Montag.  

Zum Beginn des Ausbildungsjahrs am 30. September hatten die zehn hessischen Industrie- und Handelskammern 22.873 Neuverträge registriert, das waren 124 mehr als ein Jahr zuvor. Den letzten Zuwachs hatten die IHKs im Jahr 2011 verbucht. Die drei Handwerkskammern kamen mit 10.390 Neuverträgen sogar auf ein Plus von 339 Ausbildungsverhältnissen – das erste seit 2015.

Ein ermutigendes Zeichen

„Das ist ein ermutigendes Zeichen, denn unsere Unternehmen sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen“, sagte der Minister. „Deshalb haben Kammern, Verbände, der DGB Hessen-Thüringen, die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und die Landesregierung im Bündnis Ausbildung zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der dualen Ausbildung vereinbart. Offenbar beginnt sich dies nun auszuzahlen.“  

Als besonders erfreulich wertete Al-Wazir die wachsende Zahl von Ausbildungsverträgen, die mit Männern und Frauen aus den Hauptherkunftsländern von Flüchtlingen geschlossen werden. Bei den IHKs hat sich die Zahl binnen Jahresfrist auf 732 verdoppelt, bei den Handwerkskammern sogar auf rund 900 Verträge verdreifacht. „Das zeigt, dass auch hier unsere Bemühungen greifen“, sagte der Minister. „Ein Arbeitsplatz ist die beste Voraussetzung zur Integration, und eine abgeschlossene Ausbildung der beste Weg in die Beschäftigung. Deshalb hat Hessen die Initiative "Wirtschaft Integriert" gestartet.“

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