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Nahmobilität

Bessere Bedingungen für Rad- und Fußverkehr

Immer mehr hessische Kommunen bemühen sich um bessere Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer. Heute nahm die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) mit der Gemeinde Schauenburg ihr 200. Mitglied auf, wie Wirtschafts- und Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson mitteilte. „Wir freuen uns, dass auch Schauenburg vom Austausch mit anderen Kommunen und mit Fachleuten profitieren will“, sagte Samson. „Gute Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer steigern Lebensqualität und Verkehrssicherheit.“

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Ein Mann im Anzug schiebt sein Rennrad
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Die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) dient als Kompetenznetzwerk, das beispielhafte Konzepte bekannt machen und neue Ideen anregen soll, damit Städte und Gemeinden sich dem Wandel der Mobilitätsgewohnheiten ihrer Bürgerinnen und Bürger anpassen können. Ihr gehören Städte, Gemeinden, Kreise, Verkehrsorganisationen, Verkehrsunternehmen sowie Hochschulen an. „Das Auto verliert gerade bei jungen Leuten an Bedeutung“, erläuterte Samson. „In vielen hessischen Städten und Gemeinden gibt es bereits gute Ansätze, um auf diesen Trend zu reagieren. Über die AGNH können diese Ideen landesweit Schule machen.“

Strategie und neue Wege für Hessen

Laufende Projekte der AGNH sind die Ausarbeitung einer Nahmobilitätsstrategie für Hessen und eines Handbuchs zur Radwegweisung Hessen sowie der Aufbau einer Sammlung vorbildlicher Projekte. In fünf Pilotkommunen (Rödermark, Hattersheim, Limburg, Offenbach, Hanau) werden beispielhaft Nahverkehrskonzepte entwickelt mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten wie die Verknüpfung des Fuß- und Radverkehrs mit Bussen und Bahnen oder nahmobilitätsorientierte Siedlungsentwicklung. Im März startet außerdem das Fortbildungsangebot der Hessischen Akademie für Nahmobilität. 

„Auch bei der Umsetzung ihrer Ideen können die Kommunen auf die Unterstützung des Landes bauen“, sagte Samson. „Im Förderprogramm für kommuale Verkehrsinfrastrukturförderung stehen im Jahr rund 8 Mio. Euro für Zwecke der Nahmobilität zur Verfügung. Ferner geben wir im Jahr rund 4 Mio. Euro für den Bau von Radwegen an Landesstraßen aus.“

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