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Berufliche Bildung

Antragsfrist der Ausbildungsplatzförderung verlängert

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Auszubildender im Betrieb
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Wegen der Covid-19 Pandemie verlängert Hessen die Antragsfrist der Ausbildungsplatzförderung für Hauptschülerinnen und Hauptschüler. Betriebe können sich noch bis zum 31. Oktober bewerben, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Montag mitteilte. Ursprünglich war das Fristende für den 31. Juli vorgesehen.

Perspektiven schaffen

Das Programm „Ausbildungsstellen für Hauptschülerinnen und Hauptschüler“ will die Aussichten von Hauptschülerinnen und Hauptschülern auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz verbessern. Ausbildungsbetriebe, die diesen jungen Menschen eine Chance geben, erhalten einen Zuschuss von 50 Prozent der Ausbildungsvergütung im ersten und von 25 Prozent im zweiten Ausbildungsjahr.

Noch viele Ausbildungsplätze unbesetzt

„Die aktuelle Statistik zeigt, dass wegen der Pandemie kurz vor dem regulären Ausbildungsbeginn noch viele Ausbildungsplätze unbesetzt sind und Unternehmen nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern suchen“, sagte Minister Al-Wazir. „Mit der Verschiebung der Antragsfrist wollen wir Unternehmen zusätzlich ermutigen, trotz der momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage in ihren Ausbildungsanstrengungen nicht nachzulassen. Mit der Ausbildung junger Menschen gewinnen Unternehmen potenzielle Nachwuchskräfte und sichern sich Fachkompetenz für die Zukunft.“

Um einen Zuschuss zu erhalten, müssen Arbeitgeber betriebliche Ausbildungsverträge mit Jugendlichen abschließen, die höchstens einen Hauptschulabschluss erlangen und ihre Ausbildung direkt im Anschluss an die Schulentlassung im Ausbildungsjahr 2020 beginnen. Zudem müssen die Jugendlichen bei der Arbeitsverwaltung als ausbildungsplatzsuchend gemeldet sein.

Voraussetzung ist, dass der Antrag des Unternehmens vor Ausbildungsbeginn bei der bewilligenden Stelle (RP Kassel) eingereicht wird. Förderfähige Anträge werden wie bisher nach Antragseingangsdatum bewilligt.

Die Anträge sind beim Regierungspräsidium Kassel zu stellen.

Zusätzlich unterstützt das Land Ausbildungsbetriebe, die Ausbildungsabbrecherinnen und -abbrecher, Jugendliche mit erhöhtem Sprachförderbedarf sowie Altbewerberinnen und Altbewerber die Möglichkeit zu einer beruflichen Ausbildung bieten.

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