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Corona-Hilfen

Al-Wazir fordert "Wumms" auch für Soloselbstständige

Thema: 
Wirtschaft & Finanzplatz Frankfurt
16.11.2020Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

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Frau, die am Laptop arbeitet
© Jacob Lund / Adobe Stock

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir fordert höhere Hilfen für von der Corona-Pandemie betroffene Soloselbstständige. „Nach monatelangen Diskussionen über den Umgang mit von der Pandemie betroffenen Soloselbstständigen ohne nennenswerte betriebliche Fixkosten hat die Bundesregierung jetzt eine Neustarthilfe angekündigt“, sagte Al-Wazir am Montag. „Eine Unterstützung für Soloselbständigen jenseits der Grundsicherung ist ein wichtiger erster Schritt. Sie hilft denjenigen, die seit Monaten wenig oder kaum Einnahmen haben, aber keine nennenswerten Betriebskosten geltend machen können. Allerdings bleibt die Summe von höchstens 5.000 Euro für sieben Monate deutlich hinter dem zurück, was notwendig wäre. Es müsste mindestens die sogenannte Pfändungsfreigrenze gelten, also 1.180 Euro pro Monat. Es wäre gut, wenn vor allem der Bundesfinanzminister sich endlich einen Ruck geben könnte und auch in diesem Bereich den von ihm versprochenen Wumms umsetzt. Wenn er sonst so gerne mit der Bazooka hantiert, sollte er auch den Soloselbstständigen wenigstens eine Wasserpistole gönnen."

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