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Sommertour 2019

Al-Wazir besucht sozialen Mietwohnungsbau in Gießen

Thema: 
Landes- und Regionalplanung, Bauen
07.08.2019Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

400 zusätzliche Sozialwohnungen sollen in Gießen entstehen.

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Bauen Sommertour Wohnbau Gießen
© Wohnbau Gießen GmbH

Im Flussstraßenviertel werden in der Fuldastraße gerade drei Mehrfamilienhäuser gebaut – mit Ein- bis Dreizimmer-Wohnungen. Das Land Hessen fördert das Projekt in der Fuldastraße 4 mit günstigen Darlehen in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Bei einer Baustellenbesichtigung übergab Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch den Förderbescheid an die Wohnbau Gießen.

Wohnungen zu angemessenen Preis

„Jede Hessin und jeder Hesse sollen eine Wohnung zu einem angemessenen Preis finden können“, sagte Al-Wazir. „Das ist unser Ziel, und dazu gehört auch der geförderte Wohnungsbau. Bis 2024 stellen wir für den geförderten Wohnungsbau insgesamt 2,2 Milliarden Euro bereit. Das entspricht 22.000 Wohnungen für 66.000 Menschen. Ein so umfassendes Maßnahmenpaket gab es in Hessen noch nie.“

Mieten bei maximal 6,50 Euro je Quadratmeter

Eins der drei Mehrfamilienhäuser wird barrierefrei mit einem Aufzug ausgestattet. Alle der 43 bis 73 Quadratmeter großen Sozialwohnungen in der Fuldastraße bekommen einen Balkon oder eine Terrasse. Im Außenbereich wird es Stellplätze und Fahrradboxen geben. Um die Sozialstruktur im Quartier zu erhalten, werden die Mieten bei maximal 6,50 Euro je Quadratmeter liegen.

„Auf der Gesamtwohnfläche von 900 Quadratmetern entsteht mit den Fördermitteln des Landes neuer sozialer Wohnraum“, erklärte Al-Wazir. „Die Wohnraumförderung wird eine unserer größten Aufgaben in den nächsten Jahren.“

Wesentlicher Beitrag für sozialen Wohnraum

„Die Stadt Gießen übernimmt Verantwortung und leistet einen wesentlichen Beitrag für die Schaffung von sozial gebundenem Wohnraum durch ihr „Investitionsprogramm Soziales Wohnen“, das 20.000 Euro Zuschuss pro neu gebauter energieeffizierter Wohnung mit Mietobergrenze von 6,50 pro qm ermöglicht", erklärte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz.

„Die Wohnbau Gießen will zukunftsgerechten Wohnraum zu sozialverträglichen Bedingungen anbieten“, erläuterte Geschäftsführer Reinhard Thies. „Wir verstehen es als unseren Auftrag, guten und günstigen Wohnraum bereit zu stellen. Mit der energetischen Modernisierung bewirken wir, dass den Mietern wesentlich weniger bis gar keine Heizkosten entstehen und wir einen weiteren Förderungseffekt, die Passivhauskomponente, ausschöpfen können.“

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Marco Kreuter
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