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Al-Wazir besucht serielles Bauprojekt in Idstein

In Idstein ist eine Baulücke in einem Wohngebiet der 70er Jahre mit einem Mehrfamilienhaus geschlossen worden. Die Nachverdichtung erfolgte in modularer Bauweise.

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Al-Wazir besucht serielles Bauprojekt in Idstein
© Kommunale Wohnungsbau GmbH Rheingau-Taunus

Bei einer Besichtigung überzeugte sich Wirtschafts- und Wohnungsbau-minister Tarek Al-Wazir am Dienstag von den Vorteilen dieser besonderen Bauweise. „Wir brauchen in Hessen mehr bezahlbaren Wohnraum, und das möglichst schnell“, erklärte Al-Wazir. „Durch serielles Bauen lässt sich die Bauzeit erheblich verkürzen.“

Nach vier Monaten bezugsfertige Wohneinheiten

Das hat sich in Idstein bestätigt: Innerhalb von acht Wochen stand das Mehrfamilienhaus, nach nur vier Monaten waren die neun Wohneinheiten bezugsfertig. Die Stahlbeton-Raum-Module wurden per LKW und Kran auf der Baustelle angeliefert, aufeinandergestapelt und miteinander verbunden. Fenster, Balkone, Bäder, Leitungen und Dämmung waren bereits eingebaut. Auf diese Weise entstanden acht barrierefreie Wohnungen für zwei Personen mit einer Wohnfläche von jeweils rund 63 Quadrat-metern und eine Wohnung für eine Person mit rund 43 Quadratmetern.

Gefördert durch das Kommunale Investitionsprogramm

Gefördert wurde das Idsteiner Bauprojekt in der Eisenbach 16a durch das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) des Landes Hessen mit über einer Million Euro. Die Stadt Idstein beteiligte sich mit 90.000 Euro. Insgesamt entstand eine Wohnfläche von rund 550 Quadratmetern.

„Unser Ziel ist, dass Jede und Jeder in Hessen eine Wohnung zu einem angemessenen Preis finden kann“, erklärte Al-Wazir. „Die Landesregierung hat in den vergangenen Jahren bereits Maßnahmen ergriffen, um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum zu unterstützen. Besonders für die Nachverdichtung bietet die modulare Bauweise große Vorteile. Wir werden die Mittel für den sozialen Wohnungsbau nochmals steigern, und zwar auf 2,2 Milliarden Euro bis 2024. Noch nie gab es in Hessen mehr Geld für gefördertes Wohnen“, so der Minister.

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