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Sommerreise

Al-Wazir besucht Lieferdienst Velocarrier

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Minister Al-Wazir testet Elektro-Lastenfahrräder bei veloCarrier in Gießen
© HMWEVL

Lasten-Fahrräder können nach Ansicht von Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir Innenstädte vom Lieferverkehr entlasten. Der Minister informierte sich heute in Gießen über das entsprechende Logistik-Konzept des Unternehmens Velocarrier.

Logistik mit dem E-Bike - so geht das

Das Tübinger Start-Up ist seit einem Jahr auch in Gießen tätig. Velocarrier sammelt Güter vom Päckchen bis zum Möbelstück von privaten und gewerblichen Versendern ein. Im lokalen Umschlagzentrum werden sie sortiert: Waren innerhalb des Stadtgebiets werden noch am selben Tag ausgeliefert, Sendungen an Ziele außerhalb übernimmt ein anderer Dienstleister. Die elektrisch unterstützten Lastenräder haben eine Nutzlast von 250 Kilogramm. Eine selbst entwickelte Software koordiniert ihren Einsatz.

Der Minister lobte das Konzept als Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität: „Es spart Verkehr, Lärm und Schadstoffe und es stärkt den stationären Innenstadthandel in der Konkurrenz mit Online-Versendern“, sagte er. „Ein Viertel aller verkehrsbedingten CO2-Emissionen entstehen in den Städten. Unser Ziel ist, bis zum Jahr 2030 in den größeren Städten eine weitgehend CO2-freie City-Logistik zu etablieren. Intelligente Technologien erlauben dafür intelligente Lösungen.“

Ähnliche Konzepte gibt es auch anderswo in Hessen. In Offenbach etwa erprobt der Paketdienst UPS die Zustellung per Pedelec, in Wiesbaden bieten Innenstadt-Geschäfte ihr Sortiment online über die Plattform „Kiezkaufhaus“ an und liefern Bestellungen per Lasten-Fahrrad aus.

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