Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Sommertour 2018

Al-Wazir bei Radhersteller Riese & Müller

„Das Rad wird immer mehr zum alltäglichen Fortbewegungsmittel.“

Beim Radhersteller Riese & Müller
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© HMWEVL

Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hat auf die erheblichen Veränderungen der Alltagsmobilität durch Fahrräder mit unterstützendem Elektromotor hingewiesen. „Pedelecs machen das Rad für immer mehr Menschen zum alltäglichen Fortbewegungsmittel. Hier hat die E-Mobilität bereits den Durchbruch geschafft“, sagte der Minister Tarek Al-Wazir am Donnerstag bei einem Besuch des Fahrradherstellers Riese & Müller in Weiterstadt. „Die Nachfrage zeigt auch, welche wirtschaftlichen Chancen in der Energie- und der Verkehrswende stecken.“ 

Über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Das inhabergeführte Unternehmen profitiert vom Pedelec-Boom. In den vergangenen drei Jahren hat es seinen Umsatz verdoppelt und beschäftigt inzwischen über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für Anfang 2019 plant das Unternehmen den Umzug auf ein neues Firmengelände in Mühltal. Der neue Standort ermöglicht es, in den nächsten Jahren eine Produktion von bis zu 80.000 E-Bikes pro Jahr zu ermöglichen. Die Gestaltung des neuen Firmensitzes soll zudem kreatives, freies und gesundes Arbeiten fördern. 

Das Land Hessen unterstützt das Wachstum des Unternehmens mit einem Innovationskredit von 3,5 Mio. Euro. Das Geld ist für die Entwicklung neuer Produkte und die Optimierung der Herstellungsprozesse bestimmt. Al-Wazir lobte Riese & Müller als eins der innovativsten und entwicklungsfreudigsten Unternehmen der Branche.

Innovationsfähigkeit als ausschlaggebender Faktor

Der Innovationskredit Hessen kann von Freiberuflern, Gründern und Start-ups sowie von Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern (Small MidCaps) in Anspruch genommen werden. „Innovationsfähigkeit ist ein ausschlaggebender Faktor für die Qualität eines Wirtschaftsstandorts“, sagte Al-Wazir. „Deswegen unterstützen wir unsere Unternehmen dabei, diese Stärke weiterzuentwickeln – gerade, wenn sie ihre Chancen auf aussichtsreichen Zukunftsfeldern wie der nachhaltigen Mobilität suchen.“ 

Wie der Minister erläuterte, machen Pedelecs bereits 15 bis 17 Prozent des Fahrradmarktes aus. Prognosen rechnen mit einer Verdoppelung in drei bis fünf Jahren. „Das zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger eine andere Mobilität wollen. Deshalb setzt sich das Land für den Bau von Radwegen ein; unter anderem für Radschnellverbindungen entlang der Pendlerachsen in den Ballungsgebieten.“ 

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