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Elektromobilität in Hessen

20 Städte und Gemeinden starten das Projekt "ländlich e-mobil"

Thema: 
Straßenverkehr
24.01.2020Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Praxistest für E-Autos im Arbeitsalltag

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Elektroauto beim Aufladen
© Tom-Hanisch - Fotolia.com

Mit rund 311.000 Euro unterstützt Hessen Städte und Gemeinden zwischen Volkmarsen und Dautphetal beim Einstieg in die Elektromobilität. Das Land trägt damit 40 Prozent der Kosten des Projekts „ländlich e-mobil“, zu dem sich 20 Kommunen aus den Kreisen Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf zusammengeschlossen haben. Den Förderbescheid übergab Wirtschaftsstaatssekretär Jens Deutschendorf am Freitag in Burgwald an den dortigen Bürgermeister Lothar Koch.

Klimafreundliche Verkehrssysteme

„Wir müssen unser Verkehrssystem klimafreundlich machen“, sagte Deutschendorf. „Der E-Antrieb kann viel dazu beitragen, stößt aber immer noch auf Skepsis. Dabei sind die weitaus meisten Wege, die Deutschlands Autofahrer und –fahrerinnen täglich zurücklegen, keine Herausforderung für heutige Batterien. Elektroautos sind längst alltagstauglich.“

Interkommunales Projekt „ländlich e-mobil“

Genau das wollen die 20 Städte und Gemeinden zeigen. Sie werden gemeinsam 27 Elektrofahrzeuge beschaffen und sie im Arbeitsalltag der Verwaltung und der kommunalen Bauhöfe einem Praxistest unterziehen. Das Projekt läuft bis Herbst 2022. Teilnehmer sind Allendorf, Bad Arolsen, Battenberg, Edertal, Gemünden, Korbach, Rosenthal, Vöhl, Volkmarsen, Waldeck, Wetter, Dautphetal, Rauschenberg, Breidenbach, Frankenberg, Amöneburg, Fronhausen, Lohra und Weimar. Deutschendorf dankte den Kommunen für ihr Engagement.

„Aus einer kleinen Idee ist ein tolles Projekt geworden“, sagte Bürgermeister Lothar Koch und bezeichnete „ländlich e-mobil“ als interkommunales Projekt der besonderen Art. Die Kommunen nähmen damit ihre Vorbildfunktion wahr.

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