Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Förderprogramm

Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe

Die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) ist ein bundesweites, aber regional differenziertes Förderprogramm, das die Regionalpolitik der Länder steuert, mit dem europäischen Strukturfonds EFRE verkoppelt und in seiner Finanzkraft ergänzt. Der GRW-Koordinierungsrahmen setzt den Rahmen für die nationale Regionalpolitik und gewährleistet die GRW innerstaatlich abgestimmte Umsetzung europäischen Rechts, insbesondere der beihilferechtlichen Bestimmungen. Die GRW-Förderung ist auf ausgewählte, strukturschwache Regionen beschränkt.

Ziel ist es, im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe über die Stärkung der regionalen Investitionstätigkeit dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Über die GRW werden gewerbliche Investitionen und Investitionen in die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur gefördert. Die Förderung aus der GRW erfolgt in der Regel als Zuschuss und wird von Bund und Ländern zu gleichen Teilen aufgebracht. Die GRW-Förderung erfolgt flächendeckend in den neuen Ländern und Berlin sowie in ausgewählten strukturschwachen Regionen in den alten Ländern. Das erst seit 2005 bestehende Förderangebot "Kooperationsnetzwerke und Clustermanagement" unterstützt die regionale und überregionale Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Wirtschaft sowie lokalen Behörden, um die vorhandenen Potenziale besser zu vernetzen und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen zu stärken. Die Durchführung der GRW-Förderung ist allein Angelegenheit der Länder. Gefördert werden nur Vorhaben, die in den ausgewiesenen Fördergebieten der Gemeinschaftsaufgabe durchgeführt werden.