Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Projekte

Förderangebote

Die Förderangebote der ersten Prioritätsachse „Innovation und wissensbasierte Wirtschaft“ dienen der Verbesserung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen. Die insgesamt zwölf Kategorien, sog. Maßnahmenlinien, differenzieren die möglichen Fördermaßnahmen nach ihrer Zielrichtung in die Förderung der anwendungsnahen Forschung und Entwicklung (FuE) in FuE-Einrichtungen, die Unterstützung von Technologietransfer, Clustern und innovationsorientierten Kooperationsnetzwerken, die Förderung von betrieblicher FuE in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Forschungskooperationen von KMU mit Hochschulen, die Unterstützung von Innovationsassistenten und Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) in KMU, Investitionen in nicht-staatliche Einrichtungen der beruflichen Bildung und in die IuK-Ausstattung von beruflichen Schulen, sowie die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Ferner werden auch Projekte der interregionalen europäischen Zusammenarbeit und, wie in jeder Prioritätsachse, die Erprobung innovativer Fördermaßnahmen kofinanziert.

Die Förderprojekte der Prioritätsachse 2 „Gründungsförderung und Förderung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen“ dienen einer Intensivierung des Gründungsgeschehens sowie einer Beschleunigung der betrieblichen Modernisierungs- und Wachstumsinvestitionen. Mit der Beschleunigung des Strukturwandels durch Gründungsförderung und Unterstützung betrieblicher Investitions- und Organisationsprozesse soll zugleich auch die Umstellung auf ökologisch nachhaltige Strukturen vorangetrieben werden. Im Rahmen der Prioritätsachse 2 werden deshalb folgende Maßnahmen gefördert: Darlehensfonds und Risikokapitalfonds für Unternehmensgründungen und Wachstum von KMU, Beratungszentren für KMU und Unternehmensgründungen, Betriebsberatung und Unternehmensschulung, Entstehung von Gründerzentren und Inkubatoren, regionale Gründungsoffensiven, regional strukturbedeutsame gewerbliche Investitionen zur Errichtung, Erweiterung oder grundlegenden Modernisierung von Betrieben, Investitionen in Kinderbetreuungseinrichtungen in Unternehmen und Hochschulen, und die Unterstützung von Unternehmensgründungen und kleinen Unternehmen zur Verbesserung der lokalen Ökonomie in ausgewählten Stadterneuerungsgebieten.

Die Förderprojekte der Prioritätsachse 3 „Ausbau spezifischer Entwicklungspotenziale und Abbau regionaler Disparitäten“ umfassen Investitionen in die wirtschaftsnahe Infrastruktur und in die Erneuerung von Städten, aber auch nicht-investive Maßnahmen des Regionalmanagements und Regionalmarketings. Wesentliche Gemeinsamkeit der Maßnahmengruppen ist der Ausbau regionaler Entwicklungsstrategien, die Steigerung der Attraktivität der Regionen für Investoren und die Weiterentwicklung touristischer Destinationen. Konkret soll das geschehen durch die Förderung von integrierten regionalen Entwicklungskonzepten, Regionalmanagement-Aktivitäten, Regionalmarketing-Aktionen, der Revitalisierung von Industrie-, Militär- und Verkehrsbrachen, regional strukturbedeutsamen, vorrangig interkommunalen Infrastrukturen für die Ansiedlung und Entwicklung von Unternehmen, integrierten nachhaltigen Stadtentwicklungskonzepten, des Ausbaus der touristischen Infrastruktur zur Erschließung zusätzlicher regionaler Einkommensquellen und Wachstumspotenziale, Tourismuserschließung sowie Anbindung des Regionalflughafens Calden an das regionale und überregionale Verkehrsnetz.

Maßnahmen der Prioritätsachse 4 „Technische Hilfe“ dienen der internen Programmabwicklung, z.B. die Vergütung an externe, fachliche Dienstleister, der Anschaffung und dem Betrieb von Datenverarbeitungssystemen, Kosten des Begleitausschusses, Publizitätsmaßnahmen sowie programmbezogenen Schulungsveranstaltungen.