Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Einführung

Die Hessische Bauordnung

Bauordnung

© die Basis

Die Hessische Bauordnung (HBO) vom 18. Juni 2002 ist am 1. Oktober 2002 in Kraft getreten und wurde zum 3. Dezember 2010 novelliert. Sie stellt eine konsequente Fortführung dar hin zur Privatisierung und Eigenverantwortung sowie Kostensenkung durch Vereinfachung.

Das bislang vorgeschriebene hohe Sicherheitsniveau von Gebäuden wird weiterhin gewahrt. Durch höhere Anforderungen an die Aufsteller bautechnischer Nachweise, Kontrollen vor Ort bereits während der Bauphase und die Vorlage von Bescheinigungen nach Fertigstellung der Vorhaben werden die berechtigten Interessen von Bauherrschaft und künftigen Nutzern berücksichtigt. Hierzu gehört beispielsweise auch die Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern (Änderung vom Frühjahr 2005).

Mit den Handlungsempfehlungen (HE-HBO) werden Erläuterungen und Hinweise zu wesentlichen Fragen der neuen Bauordnung gegeben. Sie sollen die Bauaufsichtsbehörden, Gemeinden und am Bau Beteiligten bei Rechtsvollzug und Planung unterstützen und entlasten und zu einer einheitlichen Beurteilungs- und Handlungslinie beitragen. Die Nummerierung der Hinweise entspricht dem jeweiligen Paragrafen (erste Ziffer), dem Absatz (zweite Ziffer), dem Satz (dritte Ziffer) und der Nummerierung innerhalb eines Satzes (vierte Ziffer) des Gesetzestextes.

Um den Umstieg zu erleichtern, ist zusätzlich ein Dokument eingestellt, aus dem sich die Änderungen im Vergleich zur HE-HBO 2008 ergeben.

Im Anhang 3 der HE-HBO ist eine Checkliste zur wiederkehrenden bauaufsichtlichen Sicherheitsüberprüfung von Sonderbauten aufgenommen. Diese erleichtert den Bauaufsichtsbehörden und Gebäudeeigentümer/innen die wiederkehrende Kontrollen des vorbeugenden Brandschutzes und der Standsicherheit bei bestehenden Gebäuden.