Viele Hände arbeiten an einem Tisch gemeinsam an einem Projekt

Ausbildungsplatzförderung für Hauptschüler*innen

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Hessen will die Chancen von Hauptschülerinnen und Hauptschülern auf einen Ausbildungsplatz erhöhen. Betriebe, die Jugendliche nach dem Hauptschulabschluss in Ausbildung nehmen, erhalten Zuschüsse. Den Jugendlichen wird eine „Warteschleife“ erspart.

Durch das Programm soll die Chance von Hauptschülerinnen und Hauptschülern auf einen Ausbildungsplatz erhöht werden.

Die Betriebekönnen Zuschüsse aus dem Programm erhalten und ermöglichen ihrerseitsden Übergang der Schülerinnen und Schüler in eine duale Berufsausbildung ohne „Warteschleife“.

Voraussetzungen für eine Förderung

Arbeitgeber, die betriebliche Ausbildungsverträge mit Jugendlichen abschließen, die die Jahrgangsstufe 9 der allgemeinbildenden Schulen höchstens mit einem Hauptschulabschluss im Antragsjahr verlassen werden, können Zuschüsse aus dem Programm erhalten. Dabei gilt:

  • Die Jugendlichen müssen bei der örtlichen Arbeitsagentur als Ausbildungsplatzbewerber gemeldet sein.
  • Bei Ausbildungsbeginn müssen die Auszubildendenmit Hauptwohnsitz in Hessen gemeldet sein.
  • Siedürfen mit dem Antragsteller/Gesellschafter bzw. den Antragstellern/Gesellschaftern nicht ersten oder zweiten Grades verwandt oder verheiratet sein.
  • Die zu fördernden Ausbildungsverhältnisse müssen im jeweiligen Kalenderjahr begonnen werden.

Antragsberechtigt sind Einzelunternehmen, Personengesellschaften sowie juristische Personen des Privatrechts und des öffentlichen Rechts sowie Gebietskörperschaften (außer Dienststellen des Landes Hessen unddes Bundes).

Fördersumme und Antragstellung

Der Zuschuss pro Ausbildungsplatz beträgt 50 Prozent der Ausbildungsvergütung im ersten und 25 Prozent der Ausbildungsvergütung im zweiten Ausbildungsjahr.