Einer von vielen Auszubildenden in Hessen steht am Werktisch

Verbundausbildung in Unternehmen während der Corona-Pandemie

Mit dem „Förderprogramm für Verbundausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen während der Corona-Pandemie“ will die hessische Landesregierung Anreize für kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe setzen, trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage in Zeiten der Corona-Pandemie Ausbildungsplätze bereit zu stellen.

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Mit dem Programm sollen junge Menschen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz erhalten. Ihre Ausbildung erfolgt parallel im Ausbildungsbetrieb und bei einem Verbundpartner.

Unternehmen mit unter 499 Beschäftigten, die am Förderprogramm Verbundausbildung teilnehmen, werden finanziell durch die Übernahme der Ausbildungsvergütung und die Kosten für externe Ausbildungsbestandteile im ersten Ausbildungsjahr entlastet und bei der praktischen Ausbildung durch den Verbundpartner (z.B. einem frei wählbaren anderen ausbildungsberechtigten Unternehmen, einem Bildungsträger oder sonstigen Ausbildungsdienstleister) unterstützt.

Die Verbundpartner realisieren gemeinsam ein vollwertiges erstes Ausbildungsjahr. Im weiteren Verlauf der Ausbildung erfolgt diese regulär im Stammbetrieb.

Die Förderung besteht aus

  • einer 100-prozentigen Erstattung der Ausbildungsvergütungen (ohne Sozialversicherungsanteile der Arbeitgeber) für das gesamte erste Ausbildungsjahr
  • einer Förderung der Ausgaben für die Ausbildung beim Verbundpartner durch einen Festbetrag von 68 Euro pro externem Ausbildungstagund Auszubildendem (bei elearning 34 Euro)

Unter bestimmten Voraussetzungen wird darüber hinaus bei Anträgen z.B. durch Bildungsträger eine Koordinierungspauschale in Höhe von 31 EUR pro Tag und Auszubildendem gezahlt.

Die Förderungen können beim Regierungspräsidium KasselÖffnet sich in einem neuen Fenster elektronisch beantragt werden.

Weitere Informationen sowie den Link zur Antragsstellung finden Sie unter: